Brief
Von Karl Wilhelm Friedrich Schlegel (3. Juni 1798)
Übersendung seiner "Geschichte der Poesie der Griechen und Römer" (Ruppert 695) mit der Bitte um G.s Urteil. Das 2. Exemplar bitte er J. H. Meyer zu übergeben, dessen Verdienste um die alte Kunstgeschichte er sehr ehre. - Anfrage, ob G. das im 1. Heft des "Athenäum" (Ruppert 278) übersetzte elegische Bruchstück von Hermesianax (in: "Elegien aus dem Griechischen") schon gekannt habe. - Zelter habe S. vor einiger Zeit eine Komposition des "Zauberlehrlings" mitgeteilt (vgl. RA 2, Nr. 1320). S. halte ihn für fähig, die "Braut von Korinth" zu komponieren. - S. habe hier [...] einen philosophischen Freund (Schleiermacher) gefunden. - Den Winter wolle S. in Jena verbringen.
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