Brief
An Friedrich Schlegel (15. Juli 1798)
An statt eines Dankes komm ich mit einem Wunsche: möchten Sie mir doch die Spuren, die sich vom Margites im Alterthume finden mit Ihrem Geist zu meinem Privatgebrauch zusammenstellen. Je früher Sie es thun desto früher wird Ihnen mein practischer Dank entgegen kommen denn ich habe keinen andern. Wie sehr wünschte ich eine Hipothese, die ich über den Inhalt dieses Gedichts schon lange hege, bestätigt zu sehen, um sie in einen kleinen Epos nach meiner Art den Kennenden vorzulegen.
Haben Sie indess für so manches andere Dank und beschleunigen Sie, wenn Ihre vielfachen Arbeiten Sie nicht hindern eine lebhafte Wechselwirkung.
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