Brief
Von Johann Isaak Gerning (13. November 1795)
Vor lauter Ital. Postdrang könne Gerning nur die heute erhaltne Beylage von J. H. Meyer durch Abbate J. Andres übersenden (vgl. RA 1, Nr. 1485). Zum Aufsuchen seines Briefes vom 3ten 8ber habe ihm die Zeit gefehlt. - Bedauern, daß G. nicht nach Frankfurt gekommen sei. K. E. Goethe hoffe fest, G. im Frühjahr in Frankfurt zu sehen. - Über einen möglichen bevorstehenden Frieden; aber warten Sie nur - Ihr Herzog wird in Bann gethan. Ankündigung einiger seiner Schriften über die Erhaltung und Errettung Frankfurts. L. H. G. von Fritsch sei vorgestern weg. Demnächst erhalte G. eine Kastaniensendung. Glückwunsch zur Geburt von G.s Sohn Karl. - Von Neapel habe er die besten Nachrichten.
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