Brief
Von Johann Isaak Gerning (29. Januar 1797)
Dank für G.s freundliche Zuschrift vom 11t 8ber. - Gerning werde nun, ohne noch einmal nach Weimar kommen zu können, spätestens Anfang April als königlicher Hofbankier mit Vaucher der 20 Jahr in Paris [...] bey Necker war, nach Neapel reisen. G. sei zur Mitreise gern eingeladen, könne aber sonst auch Post für J. H. Meyer über E. Brecht an Gerning senden. - Anfrage, wie G. die "Friedensode" von Gerning gefalle. Falls Schiller Gedichte von Gerning in den "Musenalmanach" für 1798 aufnehmen wolle, stünden sie zur Verfügung. - Hinweis auf den Verkauf beiliegend verzeichneter Sachen am 13. Februar (vgl. RA 2, Nr. 609). G. möge seine Wünsche mit Ansetzung des Preißes darauf anmerken. - Die beigefügte Kritik über Md. Staels letztes Werk bitte er an Böttiger für den "Neuen Teutschen Merkur" weiterzugeben. - Ankündigung einer Kiste Zitronen für G., Herder, Wieland, Knebel, Bertuch, Kraus und andere Freunde.
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