Brief

Von Christian Gottlob von Voigt (9. November 1812)

Freude über G.s Bereitschaft, den Bibliotheksangestellten auch in diesem Jahr eine Gratifikation zu bewilligen. Der in der Beylage geäußerten Bitte G. Keils um Beförderung könne auch durch die Ernennung zum Professor der italienischen und englischen Sprache am Gymnasium entsprochen werden. Bitte um G.s Urteil. - V. begrüße sehr, daß G. für die einzurichtende Badeanstalt in Berka etwas Überdachteres darlegen wolle; erwähnt: D. G. Kieser, (? K. F. C.) Steiner sowie Herzog Karl August. Erwähnung der Kosten, die der meiningischen Kammer durch Fehlplanungen in Bad Liebenstein entstanden seien. Auch Erbprinz Karl Friedrich (vgl. RA 6, Nr. 540) und Herr von M. (? K. von Müffling) engagierten sich in dieser Angelegenheit. - Die Beraubung der Theaterkasse anfangs des Monats habe Herzog Karl August sehr erbost. - Wie erfreut Trebra über des Herzogs Geschenk war zeigt die Beylage. - A. von Goethes dienstliche Leistungen seien so gut, daß V. sich bei der Kammer um ein erstes Gehalt für ihn bemühen wolle.

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