Brief
Von Johann Ludwig Tieck (10. Juni 1798)
T. übersendet G. als Zeichen seiner Verehrung den 1. Teil von "Franz Sternbalds Wanderungen" (Berlin 1798). In G.s Person finde seine Liebe zur Kunst einen wirklichen Gegenstand vor sich, während ihm die Künstler der Vorwelt, wie Shakespeare, oft nur wie Traumgestalten erscheinen. Er wäre glücklich, wenn er G. einmal sehen und für seine vielleicht zu leichtsinnig betretene poetische Laufbahn Rat erhalten könnte.
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