Brief
Von Johann Heinrich Meyer (13. März 1802)
M. übersendet einen Brief C. F. Hartmanns mit der Mitteilung, daß die beyden Gemählde endlich fertig seien. Der Brief an J. A. Nahl sowie Brief und Kästchen an J. Hoffmann sollen am 15. März abgehen. - Von C. G. Voigt habe M. Auskunft über das sächsische Wappen und sogar ein Buch mit Kupferstichen für die Arbeit am Plafond des herzoglichen Schlafzimmers erhalten. - Über M.s offenstehende Forderungen, unter anderem an Bertuch und die Schloßbaukasse. Die fraglichen 400 Reichstaler könnte er damit aufbringen, überlasse aber G. die Entscheidung. - Die Mißstimmung wegen dem unterbrochenen Schauspielfest (die von Kotzebue für den 5. März geplante Schillerfeier) sei noch nicht verflogen. - Wieland übersetze Euripides' "Ion" (vgl. "Attisches Museum" IV 3) und lese daraus in vornehmen u gelehrten Zirkeln wobey der neue Jon (von A. W. Schlegel) nicht geschont werde.
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- Hartmann, Christian Ferdinand
- Hoffmann, Joseph
- Euripides
- Schlegel, August Wilhelm von
- Bertuch, Friedrich Justin
- Carl August von Sachsen-Weimar-Eisenach
- Kotzebue, August Friedrich Ferdinand
- Christoph Martin Wieland
- Friedrich Schiller
- Christiane von Goethe
- Christian Gottlob von Voigt
- Nahl, Johann August d. J.
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