Brief
Von Christiane Vulpius (Goethe) (2. März 1796)
Durch ihren Bruder habe sie gestern einen Brief J. H. Meyers übersandt, und anbei komme einer von M. Meyer, deren viele Briefe V. ein bisgen angst einflößten. - Bericht vom Ankauf des Krautlandes, von verschiedenen Theateraufführungen und ihrem Ergehen zusammen mit der Tante (J. A. Vulpius) und ihrer Schwester Ernestine. Dank für den übersandten Flachs. Daß G. so lange in Jena bleiben wolle, weil der Roman nicht fertig werde, sei ihr nicht recht. August und sie wollten G. aber unbedingt abholen.
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