Brief

Von Helene Elisabeth Jacobi (9. Dezember 1773)

Von ihrer Lust, an G. oder andere Freunde zu schreiben; zu G.s kurzen Antworten. Freude darüber, daß G. nicht der Verfasser der "Lustspiele nach dem Plautus fürs deutsche Theater" (von J. M. R. Lenz) sei, aber Ärger, daß G. jenen (Lenz) als seinen Seelenfreund bei ihr einführen wolle. Reflexionen darüber. Geständnis, daß sie Lenz' Werk verbrannt habe. - G.s "Pater Brey" sei wohlverwahrt. Hoffnung auf ein neues Fastnachtsstück von G. ("Erwin und Elmire") sowie Bitte, den pot pourri (? geplantes poetisches Hochzeitsgeschenk für G.s Schwester) zu mischen. - Über J. H. Jungs medizinische Theorie und Praxis; erwähnt: dessen Frau (C. Jung). - Über ihre Kinder Franz, Fritz und Georg. Letztere ließen für die Violine danken; dabei erwähnt: G.s "Götz" und Shakespeares "Hamlet". - Ferner erwähnt: J. K. S. Fahlmer, A. L., C. und K. Gerock sowie C. Kestner.

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