Brief
Von Johann Böninger und Johann Peter Langer (20. März 1797)
B. und L. melden die Übersendung einer "Melpomene", eine Probe der in ihrer Anstalt betriebenen mechanischen Vervielfältigung von Malereien, und bitten um Winke zur Vervollkommnung ihres Unternehmens. Dessen Absicht bestehe darin, den Schönheitssinn bei der Ausschmückung von Wohnungen zu heben, und stimme im wesentlichen mit den Ideen überein, die J. F. von Racknitz vor Kurzem in einem, diesem Gegenstande besonders gewidmeten Werke (? "Darstellung der Geschichte des Geschmacks der vorzüglichsten Völker", Leipzig 1796) ausgesprochen habe (vgl. RA 2, Nr. 712).
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