Brief
Von August Wilhelm Schlegel (19. Februar 1798)
S. übersende G. einen Brief J. F. G. Ungers, doch habe es mit der Auszahlung der 50 Reichstaler keine Eile. - Seit den glücklichen Stunden bei G. habe S. immer gehofft, ihn in Jena zu sehen. S. werde nach Ostern einen kleinen Ausflug nach Berlin unternehmen und den Sommer in Dresden verbringen. - L. Gotter und K. Schlegel haben aus den hinterlassenen Papieren F. W. Gotters das Lustspiel "Der schöne Geist" vollständig herausgebracht und wollen es auf das Berliner Theater bringen. Ihre Tochter Cäcilie sei in Jena geblieben. - S. arbeite fleißig an seinen Shakespeare-Übersetzungen (vgl. Ruppert 1522). - Diesen Brief werde K. G. von Brinckmann überbringen.
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