Brief

Von Heinrich Karl Abraham Eichstädt (2. Oktober 1803)

Dank für die gestern erhaltenen ungemein interessanten Nachrichten. Zur Gewinnung von Rezensenten für die JALZ: J. von Müller werde die unklaren Punkte mit dem ihm nächstens zugehenden Kontrakt beantwortet erhalten, desgleichen J. G. Ebel. G. L. Koeler und J. G. Tralles würden morgen eingeladen werden. J. G. Fischer in Mainz habe bereits zugesagt; seinen Brief sowie einen von S. T. Soemmerring habe E., der anatomischen Professur halber, vorgestern an C. G. Voigt geschickt (vgl. RA 4, Nr. 941). Frage wegen der Übertragung der Rezension von Fichtes und Schellings Schriften an J. B. Schad, da H. Steffens das Ersuchen um eine Rezension von Schellings Schriften noch nicht beantwortet habe. - Die Vorstellung an den Herzog (Promemoria E.s und K. Heuns vom 1. Oktober; vgl. RA 4, Nr. 986) übergebe er nun G., nachdem sich dieser zur Änderung im Entwurf nicht weiter geäußert habe. - Heun sei etwas zaghaft geworden; E. habe ihn bewogen, zugleich sein Privatschreiben (RA 4, Nr. 1010) zu übersenden. Man möge ihm wenigstens seine Bitte wegen des Bücherkaufs gewähren. - Im Hinblick auf die geringen Gewinnaussichten der JALZ bei einem Absatz von 1500 Exemplaren bittet E. zu dem kleinen Fixum der Professio Eloqu. um eine Zulage oder die Bibliothekarstelle (vgl. RA 4, Nr. 965). - Empfehlungen von J. H. Voß, der G.s baldige Wiederkunft ersehne.

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