Brief
Von Johann Christoph Kienlen (5. Dezember 1816 1806)
K. besitze ein Empfehlungsschreiben an G. (von Graf K. Brühl). Er sei Komponist und habe nach vierjähriger Tätigkeit als Kapellmeister in Baden bei Wien und Preßburg seine Stelle verloren. Hoffnung auf G.s Protektion und Empfehlung nach Frankfurt auf die Stelle des schwer erkrankten Musikdirektors J. Schmitt. Entschuldigung seiner Schritte unter Hinweis auf seine Pflichten als Gatte und Vater. K. habe "Claudine von Villa Bella" und viele Lieder G.s (vgl. u.a. "Zwölf Lieder von Goethe") vertont und bitte, diese vorstellen zu dürfen (vgl. G.s Tagebuchnotiz vom 7. Dezember).
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