Brief

Von Karl Wigand Maximilian Jacobi (8. Februar 1797)

J. dankt für G.s Brief und Anteilnahme an seiner unangenehmen Lage (vgl. RA 2, Nr. 592). Seit (? G. A.) Reinhards Besuch bei G. sei J. etwas ruhiger geworden. Die vorangegangenen Tage habe er genutzt, um einiges aus der Pathologie und Therapie zu wiederholen. C. G. Gruner habe ihm zugestanden, daß er das nächstemal von einem jedem einzeln auf der Stube examiniert werden solle. E. A. Nicolai habe er ganz gewonnen, so daß er seines Votums ganz gewiß sei. Deshalb sei er entschlossen, keine Zeit zu verlieren und sich am nächsten Dienstag wieder examinieren zu lassen. Das sei auch C. W. Hufelands Meinung. J. C. Loders Rat zu folgen und vor allem Gruners Frau zu gewinnen, sei ihm unmöglich. - G.s Auftrag wegen des Hospitals habe J. ausgerichtet. Hufeland glaubt, Loder würde sehr froh seyn die accouchier Anstalt los zu werden und mit einem solchen Tausche wohl zu frieden seyn. - Ankündigung einer Geldsendung für J. an G.s Adresse. Freude auf den bevorstehenden Besuch bei G.

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