Brief
Von Friedrich Schiller (4. November 1795)
Zum Neuen Ankömmling meinen herzlichen Glückwunsch. - Für G.s geplanten Aufenthalt in Jena sei es W. von Humboldt sehr angenehm, wenn G. in seiner Wohnung Quartier nehmen wolle. - G.s "Römische Elegien" hätten, wie aus einem Briefe K. H. von Gros' an Humboldt hervorgehe, auch C. G. Heynes Beifall gefunden. S. lege Gros' Brief bei. Vielleicht könne G. die Bewerbung Gros' in Jena unterstützen. Es sei sicher, daß unsere Academie an diesem Manne keine unwichtige Acquisition machen würde. - Über die schlechte äußere Beschaffenheit des 10. Stückes der "Horen". J. F. Cotta entschuldige sich mit dem Krieg, der die Papierlieferung gestört habe.
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