Brief
An Johann Friedrich Cotta (15. Mai 1810)
AN JOHANN FRIEDRICH COTTA
Ew. Wohlgebornen
nicht mehr beym Abschiede begrüßen zu können, thut mir sehr leid. Ich empfehle mich Ihrem geneigten Andenken.
Möchten Sie von Beyliegendem Gebrauch etwa fürs Intelligenzblatt machen? Würde eine Abkürzung beliebt, so findet sich schon durchgestrichen, was unbeschadet des ganzen wegbleiben könnte.
Der ich recht wohl zu leben wünsche.
Jena den 15. May 1810.
Goethe
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