Brief
Von Karl Ludwig von Knebel (29. 27. März 1798)
Zur Regelung von K.s Pensionsauszahlung. - Glückwunsch zur Erwerbung des Gutes in Oberroßla. - Zu den Vorgängen in Süddeutschland, das die Franzosen auch nach u. nach zur Republick organisiren wollen: Im Würtenberg sollen sich die Landstände in ihren Versammlungen für permanent erklärt haben, und im Badischen geht es auch an allen Ecken los. [...] Der kleine rachgierige Geist franzößischer Emigrirter hat alle die herrschenden Köpfe eingenommen [...]. Hinweis auf die beiliegende Erklärung der Nürnberger. K. beschreibt einen Streich, der seinem preußisch gesinnten Hauswirt (?) von Merz in Nürnberg gespielt worden sei, aus dem man sehe, wie animirt die Bürger sind. - J. K. S. von Holzschuher habe den Kupferstich für G. nicht erwerben können (vgl. RA 2, Nr. 1102). - Verteidigung des poetischen Talents J. H. W. Witschels. K. bittet, ihn bei J. G. Lenz wegen des versäumten Dankes für die Aufnahme in seine miner. Gesellschaft zu entschuldigen. - F. A. von Fritsch sei gestern Abends mit einer Menge Neuigkeiten zurückgekommen. L. von Knebel empfehle sich aufs schönste. Grüße an J. H. Meyer. Sein Kupido von Guttenberg ist fertig [...].
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