Brief

Von Johann Heinrich Meyer (1. August 1809)

M. übersendet 70 Kupferstiche aus Fernows Nachlaß zur Auswahl (? vgl. G. an C. von Goethe, 1809 August 1, WA IV 21, Nr. 5766). Nicht mitgeschickt habe er z. B. den Abdruck nach N. Poussins "Testament des Eudamidas". Was G. nicht behalten wolle, möge er zurücksenden, damit M. mit K. Bertuch abrechnen könne. - M.s Vorlesungen über Kunstgeschichte würden von den Zuhörern mit Aufmerksamkeit verfolgt; man ist bereits beym Zeitalter Alexanders des Großen angelangt. - G.s Schrift an Voigt habe M. übermittelt; jener scheine dem Plan (M.s Lehr- und Wohnräume aus dem Fürstenhause in das Quartier von K. von Müffling zu verlegen; vgl. RA 5, Nr. 956) zuzustimmen und hole darüber noch Erlaubnis ein. - K. Kaaz sei von Prinzessin Karoline auf Veranlassung des Herzogs für seinen Unterricht überreichlich beschenkt worden und habe ein Landschaftsbild zurückgelassen. - J. Peroux' "Pantomimische Stellungen von Henriette Hendel" (Ruppert 2534) sei der Erbprinzessin zugeeignet und von ihr der Bibliothek geschenkt worden.

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