Brief
Von Johann Friedrich Heinrich Schlosser (11. August 1809)
Entschuldigung für die verspätete Antwort auf G.s Brief vom 22. Juli. Er könne dessen Bedenken hinsichtlich der Abgabe seiner Vermögensdeklaration zerstreuen. Wenn G. das in S.s letztem Brief (RA 5, Nr. 1206) mitgeteilte Formular benutze und dabei lediglich den Betrag seines Erbanteils als seines einzigen hier contributionspflichtigen Vermögens einsetze, werden ihm selbst bei den Unterbehörden keine Schwierigkeiten entstehen. - Befriedigung, daß G. die letzte unglückliche Zeit gut überstanden habe. Zur gegenwärtigen Ruhe und traurigen Aussicht auf die nächste Zukunft. Wunsch, daß sich alle einst schönerer Tage erfreuen mögen, - Dank für G.s Anteilnahme. Es gehe ihnen gut mit Ausnahme seiner Schwester (Maria Susanna). Sie freuten sich auf A. von Goethes Besuch. - Empfehlungen der Seinen an G. und seine Frau.
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