Brief

Von Johanna Antonia Josepha Brentano (9. Februar 1820)

Dank für G.s Brief und das reichhaltige Paket ("Werke" B3 als Supplementbände für die Besitzer der "Werke" A). Würdigung von G.s Dichtungen mit Anspielung auf das geplante Denkmal für G. in Frankfurt (vgl. RA 8, Nr. 1166). - Über K. vom und zum Stein, der mit seinen beiden Töchtern (Henriette und Therese) den letzten Herbst in Winkel verbracht und das Brabek'sche Haus bewohnt habe; erwähnt: der Tod von Steins Frau. - Den von F. Jagemann überbrachten Brief G.s habe sie erst Ende November in Frankfurt vorgefunden. Bedauern, das im Städelschen Kunstinstitut ausgestellte Porträt G.s des inzwischen verstorbenen Jagemann nicht gesehen zu haben. - Hoffnung auf ein Wiedersehen in diesem Jahr; Versicherung der Liebe und Ergebenheit ihres Kreises. - S. T. von Soemmerring habe sich heute eines attischen Diners mit G. bei G. Brentano erinnert (vgl. G.s Tagebuchnotiz vom 19. September 1814); Soemmerrings Sohn heirate die Tochter von K. Wenzel.

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