Brief
An Johann Gottlob Stimmel (1 Januar 1815)
AN JOHANN GOTTLOB STIMMEL
Wegen des Handels der Persischen Manuscripte scheinen wir nicht einig zu werden. Ich habe von unserer Seite als das letzte Gebot Einhundert und funfzig Thaler Sächs. zu offeriren, sollten Ew. Wohlgeborner für diese Summe die Bücher nicht ablassen können, so hängt es von Ihnen ab, ob Sie solche wieder zurück empfangen, oder sie bis auf bessere Zeiten in unserer Verwahrung lassen wollen. Auf Ihre desfalsige Erklärung werde nicht verfehlen wenigstens die Anweisung auf 200 Rthlr Sächs. sogleich zu übersendten.
Der ich mit den besten Wünschen für das nächste Jahr, mich schönstens empfehle.
Weimar den 1n Jänner 1815.
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