Brief
Von Anton Friedrich Justus Thibaut (4. Januar 1810)
Er habe außer seinem in Göttingen als Mathematikprofessor angestellten Bruder (Bernhard Friedrich) noch einen etwa 28 Jahre alten jüngeren Bruder (Johann Friedrich), der im eigenen Lande keine Anstellung finden könne und sich an einer russischen Akademie Aussichten verspreche. Bitte um Vermittlung G.s, dessen Fürsprache in Rußland viel gelte. Über den Studienweg des Bruders und dessen Eigenart, die aufs Wunderliche hin tendiere. - Von G.s Sohn habe T. seit dessen Abgang von Heidelberg nichts erfahren. Hoffnung auf dessen versprochenen Brief aus Jena und Versicherung, ihm jederzeit zu Diensten zu sein (vgl. G. an T., 1808 April 3, 1809 Januar 22, 1809 Oktober 18, WA IV 20, Nr. 5514, 5683 und 21, Nr. 5844).
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