Brief

Von Christian August Vulpius (5. März 1797)

V. werde G.s Rathe zu Folge, [...] was die Xenien betrift, schweigen. Erörterung nachteiliger Folgen, die V. aus seiner angeblichen Mitautorschaft erwachsen seien; V. lege einige Xenien-Versuche bei. - Bericht über die Aufführung der Opern "Die Wilden" (von H. G. Schmieder und N. d'Allayrac) am 1. März und "Telemach" (von F. A. Hoffmeister) am 4. März. - Erwähnung eines Vorfalls zwischen Iffland und dem preußischen König. - F. J. W. Hunnius habe sich, wie beiliegender Brief bezeugt, mit seiner Frau, zu Michaelis angeboten (vgl. RA 2, Nr. 641). Zu V. Weyrauchs Absicht, Weimar zu verlassen. - V. wäre es sehr lieb, seine Bücher behalten zu können, er sei aber wegen seines Quartiers und wegen seiner Zusagen nach Leipzig und Wien in Verlegenheit. F. Kirms scheine diesmal für V. nichts durchsetzen zu können. Die Bibliothek sei der einzige Platz, wo seine Anstellung weder Neid noch Kabale erregen und er noch nebenher etwas verdienen würde. - V. bittet in seinem Namen und im Namen seiner Schwester und Augusts, dem Kapelldiener J. A. Riehl auch die Stelle des verstorbenen Theaterdieners W. J. F. Höpfner zu übertragen. - Übersendung von ein paar Bogen einer Piece zu G.s Beurteilung (vgl. RA 2, Nr. 647).

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