Brief

Von Johann Peter Alexander Wagner (26. November 1803)

W. antwortet auf den an seinen Sohn gerichteten Brief, den er nach dessen Abreise (am 6. September nach Paris) auftragsgemäß geöffnet habe. Freude über die Preisverleihung (für "Odysseus und Polyphem"; vgl. "Weimarische Kunstausstellung vom Jahre 1803 [...]", in: JALZ 1804, S. I-XXIV, besonders S. II). - Angaben über den Bildungsgang seines Sohnes, der vom KurErz-Kanzler (K. T. von Dalberg) nach Wien empfohlen worden sei, wo er unter F. H. Füger an der Akademie der bildenden Künste fünf Jahre studiert und im vergangenen Jahr den 1. Preis (für "Venus und Äneas") erhalten habe. Dank für G.s Absicht, ein Empfehlungsschreiben für seinen Sohn an den Grafen von Thürheim richten zu wollen. Der Zeitpunkt sei günstig, da die Universität Würzburg neu organisiert werde und die Stellen der Lehrer für den praktischen Theil der Zeichnenden Kunst noch zu besetzen seien. W. wolle sich für seinen Sohn darum bemühen.

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