Brief

Von Christian Gottlob Voigt (17.? Januar 1807)

Hinsichtlich der Zeicheninstitutswohnung am Holzstalle sei alles angeordnet (vgl. RA 5, Nr. 535). Hinweis auf die Zuverlässigkeit von G. W. E. Kühn als Interims Administrator. - Da C. A. G. Göde aus Dresden (wohin er am 13. Oktober 1806 geflüchtet war) nicht anworte, müsse seine Besoldung eingezogen (vgl. RA 5, Nr. 470) und Luden gegeben werden. G. möge Schelvers Gesinnung (über seine mögliche Rückkehr) ermitteln. - Von der Ablieferung des 1. Teils der Kontribution und weiteren Geldbeschaffungsmaßnahmen (vgl. RA 5, Nr. 555); Hinweise auf einen Brief Napoleons an General H. J. G. Clarke und auf des Bankiers J. Eichel sowie Wolzogens vergebliche Versuche, in Frankfurt Geld aufzutreiben. - Der Herzog lasse G. besonders für seinen Brief danken (vgl. RA 5, Nr. 579). Über die Regelung von G.s Hauß Angelegenheit und die Reisepläne und -termine des Herzogs. Müller geht nach Warschau; ich habe ihm viele Instructionen bearbeitet, zum Theil kühn genug; Befürchtung, die Fränkischen Aemter (Lichtenberg und Ilmenau) und das Erfurter Geleit zu verlieren. Verdacht, daß unsre vormalige mündliche und schriftliche Politik verraten worden sei (betrifft Übernahme der landesherrlichen Rechte über reichsritterschaftliche Güter des Eisenacher Oberlandes und des Kreises Lichtenberg). - Hinweis auf allerley, was nicht gut zu schreiben ist.

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