Werk
Lyrisches Intermezzo
Zeit- und Sachbezug: "Lyrisches Intermezzo" ist die erste umfangreichere Lyriksammlung des jungen Heinrich Heine. Es entstand hauptsächlich in den Jahren 1822/23 und zählt zu den fünf großen Gedichtzyklen, die später im "Buch der Lieder" zusammengefasst wurden.
Überlieferung: Erstdruck in: "Tragödien nebst einem lyrischen Intermezzo", Berlin (Dümmler) 1823. Aufnahme in das "Buch der Lieder" 1827, davon zahlreichen Neuauflagen.
Inhalt: Der Zyklus von 65 durchnummerierten Einzelgedichten skizziert eine Art Handlung, die vom Mai bis in den Winter reicht. Thematisch umkreisen die Gedichte euphorische Liebesgefühle und enttäuschte Liebeshoffnungen. Der Ton ist volksliedhaft leicht, der Wortschatz bewusst einfach, mit gehäuften Diminutiven (Verkleinerungsformen, Verniedlichungen). Gleichzeitig ist ein ironisch-distanzierter Umgang mit der romantischen Liebes(leid)-Poesie erkennbar.
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- Auf Flügeln des Gesanges
- Auf meiner Herzliebsten Äugelein
- Aus alten Märchen winkt es
- Die alten, bösen Lieder
- Ein Fichtenbaum steht einsam
- Ein Jüngling liebt ein Mädchen
- Hör' ich das Liedchen klingen
- Ich grolle nicht
- Ich hab' im Traum geweinet
- Im Rhein, im schönen Strome
- Im wunderschönen Monat Mai
- Ja, du bist elend
- Reiselied
- Sie haben dir viel erzählet
- Sie haben mich gequälet
- Sie saßen und tranken am Teetisch
- Und wüßten's die Blumen, die kleinen
- Wie die Wellenschaumgeborene