Werk

Nachtgesänge

Zeit- und Sachbezug: Zyklus von neun Gedichten; der Titel Nachtgesänge leitet sich aus der Nacht-Metapher ab, in der Hölderlin den Dichtern die Aufgabe zuweist, in der "Nacht" der verwirrten Zwischenzeit zu wirken, die deswegen "heilig" genannt wird, weil sie auch als Vorbereitungszeit wirkt.

Überlieferung: Erstausgabe 1805 u.d.T. „Gedichte. Von Fr. Hölderlin“.

Inhalt: In den Zyklus übernahm Hölderlin mehrere Überarbeitungen früherer Oden. Am auffälligsten sind dabei - neben der sprachlich-syntaktischen Verdichtung und der Zunahme komplexer Bilder - die in geradezu rätselhafter Verknappung erscheinenden Verweise auf mythologische Gestalten.

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Form des Werks und der Expression (2)

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Erste Verfasserschaft (1)

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