Werk
An die Hoffnung
In den "Nachtgesängen" enthalten; alkäisches Versmaß. Eine erste, abgeschlossene Fassung dieser Ode, die von der letzten Form kaum abweicht, ist schon um die Jahrhundertwende in Homburg niedergeschrieben worden, unter der Überschrift "Bitte". Sie ist handschriftlich überliefert, außerdem gibt es noch mehrere später entstandene Handschriften, deren letzte erst den dann auch im Erstdruck erscheinenden Titel "An die Hoffnung" trägt. Obwohl Hölderlin das Gedicht erst im "Taschenbuch für das Jahr 1805. Der Liebe und Freundschaft gewidmet", bei Friedrich Wilmans, veröffentlichte, gehört es also im Gegensatz zu mehreren anderen der "Nachtgesänge" nicht zur Spätphase.