Werk

Züricher Novellen

Epoche: Realismus

Überlieferung: Der Novellenzyklus erschien 1877 (vordatiert auf 1878) in 2 Bänden. Die Novellen wurden zum Teil in der "Deutschen Rundschau" 1876/77 und in "Berthold Auerbachs Deutschem Volkskalender" 1861 vorabgedruckt.

Zeit- und Sachbezug: Dieser ergänzt Kellers "Die Leute von Seldwyla", indem er ein positives Gegenbild zu der fiktiven Narrenstadt Seldwyla entwirft.

Inhalt: Die fünf Erzählungen aus der Geschichte Alt-Zürichs (Hadlaub, Der Narr auf Manegg, Der Landvogt von Greifensee, Das Fähnlein der sieben Aufrechten, Ursula) beleuchten in liebevoller, wenn auch mitunter ironischer Huldigung Züricher Bürgersinn und Charakterfestigkeit. Eine didaktische Tendenz ist unverkennbar. In der Hinwendung zur Geschichte drückt sich auch Kellers wachsende Distanz zur eigenen Gegenwart aus.

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