Werk

Fundevogel

Zeit- und Sachbezug: Stammt "aus der Schwalmgegend zu Hessen“ (vermutlich von F. Mannel beigesteuert).

Inhalt: Ein Förster findet ein schreiendes Kind auf einem Baum, das ein Raubvogel geraubt hat. Er zieht es mit seiner Tochter Lenchen zusammen auf und nennt es Fundevogel. Eines Abends holt die Köchin viel Wasser und verrät Lenchen, die verspricht, es niemandem zu sagen, dass sie Fundevogel morgen darin kochen will. Als der Förster früh fortgeht, fliehen Lenchen und Fundevogel. Dreimal schickt die Köchin die Knechte nach, aber die Kinder verwandeln sich: einmal in einen Rosenstock mit Blüte, dann in eine Kirche mit einer Krone darin und schließlich in einen Teich mit einer Ente darauf. Als die böse Köchin schließlich selbst sucht und den See austrinken will, wird sie von der Ente hineingezogen und ertrinkt. Die Kinder kehren froh nach Hause zurück.

Überlieferung: In den KHM an Stelle 51, laut Märchenindex ATU 313 (Magische Flucht). In der Urfassung von 1810 u.d.T. "Fündling". Bildliche Darstellungen sind seit Mitte des 19. jahrhunderts bekannt (L. Völlinger, F. Fellner, K. Ensikat).

Bezüge im Wissensnetz

Adaptionen und Rezeption (2)

GND-Werke

Verwandte Werke (2)

GND-Werke

Verwandter Begriff (2)

GND-Werke

Herausgeber (2)

GND-Werke

Verwandte Werke (1)

GND-Werke

Als Verwandter Begriff beteiligt (1)

GND-Werke

Oberbegriff partitiv (1)

GND-Werke

Form des Werks und der Expression (1)

GND-Werke

Sprachencode (1)

GND-Werke
Cookie-Einstellungen