Werk
West-östlicher Divan
Zeit- und Sachbezug: Goethes großes lyrisches Alterswerk, inspiriert durch den persischen Dichter Hafis (um 1315-um 1390). Einzelne Gedichte stammen von Marianne von Willemer, mit der G. im Briefwechsel stand.
Überlieferung: Erstdruck: Tübingen, Cotta 1819, wurde 1827 erweitert herausgegeben. Umfangreiche handschriftliche Überlieferung zum "West-Östlichen Divan" im Besitz des Goethe-und-Schiller-Archivs Weimar unter den Sign. GSA 25/W 789a, GSA 25/W 797, GSA 25/W 798. Während namhafte Orientalisten das Werk lobten, zeigten sich Romantiker und das breite Publikum uninteressiert. Seit 2001 Teil des UNESCO-Weltdokumentenerbes. Das nach dem Werk benannte "West-Eastern Divan Orchestra", bestehend aus jungen Musikern, setzt sich für ein friedliches Miteinander im Nahen Osten ein; seit 2008 existiert das gemeinnützige Festival „West Östlicher Diwan" (Weimar), welches dasselbe Ziel verfolgt.
Inhalt: Gedichtsammlung in 12 Büchern: im Lyrikteil überwiegen Mythologie, Liebesthematik und irdisches Glück; im Prosateil wird die Kultur des Orients zum besseren Verständnis der Gedichte erläutert.
Bezüge im Wissensnetz
Literatur und Nachweise (109)
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- Buch der Liebe
- Hafis-Lieder
- Sinnspruch
- Gedichte aus Goethes "West-östlicher Divan"
- Die Lieder des Mirza Schaffy
- Östliche Rosen
- Klavierstücke nach Sprüchen aus Goethes "West-östlichem Diwan"
- Durch allen Schall und Klang
- Lieder, op. 121
- An Suleika
- Lieder aus dem West-östlichen Divan von Goethe
- Chöre aus Johann Wolfgang von Goethes West-östlichem Divan
- Besuch vom alten G.
- Gedichte aus Goethes "Westöstlicher Divan"
- Trinklied des Muhamedaners
- Duette, op. 61. Phänomen
- Lieder aus dem West-Östlichen Diwan