Oberländers Bibliothek

1838 stiftete der Pfarrer Ernst Christian Friedrich Oberländer (1762-1838) in Veilsdorf, ein ehemaliger Lehrer der Ratsschule (1796-1797 war er möglicherweise Lehrer Carl Maria von Webers), seine Sammlung von älteren historischen und pädagogischen Werken sowie Klassikerausgaben (1688 Bände) dem Gymnasium Hildburghausen und seiner Bibliothek, wohin sie 1842 gelangte. Der theologische Teil der Oberländer-Bibliothek wurde der Stadtkirche überwiesen, die aber 1876 die Philologica dem Gymnasium übergab. Laut Fabian sind von der früheren Gymnasialbibliothek (einschließlich Oberländers Bibliothek) heute nur noch Restbestände vorhanden. Es fehlen sämtliche theologische Schriften, die "alten Klassiker" sowie die meisten Werke zur griechischen, römischen und deutschen Geschichte. Wann die Gymnasialbibliothek aufgelöst und abgegeben wurde, ließ sich nicht feststellen. Anfang der 1950er und 1960er Jahre sollen Bücher abtransportiert worden sein; es ist nicht bekannt, wohin. Eine letzte Bestandsbereinigung fand vermutlich um 1982 statt.

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