Herzogliches Gymnasium zu Hildburghausen. Bibliothek
Provenienzmerkmal Stempel
Das Gymnasium wurde 1812 von Herzog Friedrich von Sachsen-Altenburg (1763-1834) gegründet. Den Grundstock der Bibliothek bildeten Bände aus der Schlossbibliothek, weitere kamen 1828 dazu. 1866 wurde ein größerer Teil der Bestände aus der Schlossbibliothek wieder verkauft. 1837 erhielt die Schulbibliothek den Nachlass des ersten Direktors des Gymnasiums, Friedrich Sickler (1773-1836), 1838 die Büchersammlung des Pfarrers und ehemaligen Lehrers Ernst Christian Friedrich Oberländer (1762-1838). Diese umfasste 1688 Bände: überwiegend historische und pädagogische Werke sowie zahlreiche Klassikerausgaben. 1877 wurde das neue Schulgebäude eingeweiht, die Schule erhielt den Namen „Gymnasium Georgianum“. 1922 ging ein umfangreicher Vorlass des Gymnasialprofessors Bruno Brandke in den Bestand ein. Dieser umfasste darüber hinaus auch eine umfangreiche Musikaliensammlung. Über den Verlauf der Bibliotheksgeschichte seit Ende der 1920er Jahre liegen keine gesicherten Erkenntnisse vor. Ein Großteil der historischen Bände wurde wahrscheinlich während der 1960er Jahre abgegeben, es ist nicht bekannt, wohin. Eine letzte Bestandsbereinigung soll 1982 stattgefunden haben