Schloss Seifersdorf (Wachau-Seifersdorf)
1530-1535 Neubau des 3. Schlosses als Wohnschloss im Stil der Frührenaissance (anstelle der Turmhügelburg) unter Besitzer Christoph von Haugwitz, ab 1586 Grundherrschaft Seifersdorf an Dietrich von Grünrod, 1621-1627 Um- und Erweiterungsbau als 4. Schloss unter Besitzer Wolf Dietrich II. von Grünrod, ab 1747 Lehnherr von Rittergut und Schloss Heinrich Graf von Brühl (1700-1763), ab 1774 Herrschaft über Rittergut und Schloss Hans Moritz von Brühl (1746-1811). Ab 1775 bewohnten Hans Moritz von Brühl mit Ehefrau Christina (Tina) und Sohn Karl das Herrenhaus auf dem Rittergut, Schloss-Nutzung durch Christina von Brühl als Gerichtsort und zur Gäste-Beherbergung des Freundeskreises (Weimarer Kreis). 1781-1791 Umgestaltung des Rödertals durch Moritz und Christina von Brühl zum Landschaftspark "Seifersdorfer Tal"; 1818-1822 grundhafte Umgestaltung des Schlosses im Stil der Neogotik unter Besitzer Karl von Brühl nach Plänen Karl Friedrich Schinkels. Letzter Graf in Seifersdorf: Karl von Brühl-Renard (1853-1923, Ururenkel von Heinrich von Brühl), bis 1945 Fortführung seiner Arbeit durch zweite Ehefrau Agnes Gräfin von Brühl (1945 Enteignung)