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Zeichnung
Granitblöcke im Okerbett
1784
- Inventarnummer
- GGz/0135
- Inventarnummer
- GGz/0135
- PID
- pid.klassik-stiftung.de/pid/300:80489
Bleistift
Die Zeichnung entstand während Goethes dritter Harzreise im August und September 1784, wird aber den Abschreibungen zugeordnet.
Die Landschaftsskizze zeigt einige Felsblöcke in einem Flussbett, das in die Tiefe verläuft. Rechts im Vordergrund ist eine Figur angedeutet, die Aufschluss über die Größenverhältnisse gibt. Links und rechts am Ufer ist ein dichter Baumbestand angedeutet, im Hintergrund ergibt sich der Blick auf einen Berg.
Das Blatt ist an allen Seiten zugeschnitten. Einstichlöcher sind oben, unten und rechts mittig zu erkennen. Unten mittig befindet sich eine schwer zu entziffernde Notiz, die als „Kahbergsklippen“ interpretierbar ist.
Femmel ordnet die Zeichnung der dritten Harzreise zu, die Goethe im Herbst 1784 in Begleitung von Georg Melchior Kraus unternahm, zählt dieses Blatt aber zu den von Kraus gefertigten Werken und vermutet ein Motiv an der Oker (vgl. Corpus Vb, S. 98). Ziel der Reise war es, geologische Motive zu zeichnen und zeichnen zu lassen. Für Goethes Geologie müssen daher sowohl seine eigenen als auch die äußerst naturgetreuen Zeichnungen von Kraus berücksichtigt werden (vgl. Wagenbreth 1968, S. 65-66). Das Thema der Felsformen und Gesteinsklüftungen beschäftigte Goethe seit der zweiten Schweizreise 1779, bei der dritten Harzreise gelang es ihm durch seine Zeichnungen und Beobachtungen am Granit zu Gesetzmäßigkeiten vorzustoßen (vgl. Wagenbreth 1968, S. 70). Papier mit dem gleichen Wasserzeichen ist während der Harzreise auch für die Zeichnungen ‚Granitklippen der Marienwand an der Oker‘ (GGz/0134) und ‚Harzlandschaft‘ (GGz/1510) verwendet worden, offenbar bedienten sich Goethe und Kraus während der Reise eines gemeinsamen Papiervorrats.
Laura Lisa Beier, 2025-06-24
Die Landschaftsskizze zeigt einige Felsblöcke in einem Flussbett, das in die Tiefe verläuft. Rechts im Vordergrund ist eine Figur angedeutet, die Aufschluss über die Größenverhältnisse gibt. Links und rechts am Ufer ist ein dichter Baumbestand angedeutet, im Hintergrund ergibt sich der Blick auf einen Berg.
Das Blatt ist an allen Seiten zugeschnitten. Einstichlöcher sind oben, unten und rechts mittig zu erkennen. Unten mittig befindet sich eine schwer zu entziffernde Notiz, die als „Kahbergsklippen“ interpretierbar ist.
Femmel ordnet die Zeichnung der dritten Harzreise zu, die Goethe im Herbst 1784 in Begleitung von Georg Melchior Kraus unternahm, zählt dieses Blatt aber zu den von Kraus gefertigten Werken und vermutet ein Motiv an der Oker (vgl. Corpus Vb, S. 98). Ziel der Reise war es, geologische Motive zu zeichnen und zeichnen zu lassen. Für Goethes Geologie müssen daher sowohl seine eigenen als auch die äußerst naturgetreuen Zeichnungen von Kraus berücksichtigt werden (vgl. Wagenbreth 1968, S. 65-66). Das Thema der Felsformen und Gesteinsklüftungen beschäftigte Goethe seit der zweiten Schweizreise 1779, bei der dritten Harzreise gelang es ihm durch seine Zeichnungen und Beobachtungen am Granit zu Gesetzmäßigkeiten vorzustoßen (vgl. Wagenbreth 1968, S. 70). Papier mit dem gleichen Wasserzeichen ist während der Harzreise auch für die Zeichnungen ‚Granitklippen der Marienwand an der Oker‘ (GGz/0134) und ‚Harzlandschaft‘ (GGz/1510) verwendet worden, offenbar bedienten sich Goethe und Kraus während der Reise eines gemeinsamen Papiervorrats.
Laura Lisa Beier, 2025-06-24
Beschriftung
Unten Mitte mit Bleistift "? akbergsklipen (?); Rückseite Stempel "GOETHE-NATIONAL-MUSEUM WEIMAR"
Unten Mitte mit Bleistift "? akbergsklipen (?); Rückseite Stempel "GOETHE-NATIONAL-MUSEUM WEIMAR"
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