Bild anklicken für die vergrößerbare Ansicht (IIIF).
Zeichnung
Platz
- Inventarnummer
- GGz/1334
- Inventarnummer
- GGz/1334
Bleistift, Rahmenlinie mit Bleistift
Provenienz
Vor 1832 | Schenkung von Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832) an Anne Louise Comtesse de Rigaud de Vaudreuil, geb. Collot (1806-1859) [1].
1898 | Schenkung von Jacques de Clermont-Tonnerre (1854-1900) an das Goethe-Nationalmuseum Weimar (seit 1885) [1, 2].
Quellen zur Provenienz
[1] Gemeinsame Provenienz der Zeichnungen GGz/1179, GGz/1333 und GGz/1334, die auf der Rückseite von Wolfgang von Oettingen bezeichnet sind: „Vaudreuil“ (GGz/1179), „Von G. der Gräfin Vaudreuil geschenkt / zurück durch d. Grafen Clermont-T.“ (GGz/1333), „Von G. der Gräfin Vaudreuil geschenkt / zurück durch den Grafen Clermont-Tonnerre“ (GGz/1334); Ruland 1898, S. 20: „Eine nicht unbeträchtliche Anzahl von Geschenken sind dem Goethehause auch in diesem Jahre zugegangen: […] Graf F.[sic!] [Jacques de] Clermont-Tonnerre auf Schloß Brugny, ein Enkel er in den dreißiger Jahren in Weimar lebenden und von Goethe sehr bewunderten Gräfin Vaudreuil, schenkte drei Originalzeichnungen Goethes, die seine Großmutter von dem Dichter erhalten […] hatte.“
[2] GSA 150/M 74 Bl. 330 Brief von Jacques de Clermont-Tonnerre (1854-1900), 17.09.1897: „Je trouv dans mes cartons trois dessins de Goethe, executes par lui dans sa jeunesse. Ces dessins avaiont eté donnés en 1832 par la belle fille de Goethe, a ma grandmère la Comtesse de Vaudreuil.“
Die Angabe zur Provenienz der drei Zeichnungen ist bei Femmel fehlerhaft. Demnach seien die Zeichnungen 1907 in die Sammlung des Goethe-Nationalmuseum Weimar gelangt: „Die Zeichnung würde dann […] 1907 aus der Hand einer Gräfin [sic!] Clermont zurück erworben sein?“ (Corpus I, S. 76, Nr. 196). Die Annahme basiert auf der Interpretation der handschriftlichen Bezeichnung „1907“ auf der Rückseite von GGz/1333, die als Jahr der Neuerwerbung missverstanden wurde: „Neuw. 1907 (Notiz auf der Rs. Von unbekannter Hand)“ (Corpus IVa, S. 76, Nr. 249). Auf den daraus resultierenden Widerspruch macht Femmel bereits aufmerksam: „Die handschriftl. Bemerkungen über die Rückkehr der Blätter in das GNM im Jahre 1907 stehen im Widerspruch zu der 1898 im GoeJb. XIX, S. 20 des Jahrsber. Mitgeteilten Stiftung durch den Enkel der Empfängerin Graf F. Clermont-Torrnerre auf Schloß Brugny.“ (Corpus VIb S. 139, Nr. A 169).
Im Rahmen eines Forschungsprojekts unterlaufen die Goethezeichnungen derzeit einer wissenschaftlichen Neubewertung. Das aufgerufene Blatt befindet sich noch in Bearbeitung.
Mehr Informationen zum Forschungsprojekt: https://www.klassik-stiftung.de/forschung/forschungsaktivitaeten/forschungsprojekte/corpus-der-goethezeichnungen/
Falls Sie Hinweise zu dieser oder einer anderen Goethezeichnung haben, freuen wir uns über eine Nachricht an: graphische.sammlungen@klassik-stiftung.de
Mira Claire Zadrozny, 2025-06-24
Vor 1832 | Schenkung von Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832) an Anne Louise Comtesse de Rigaud de Vaudreuil, geb. Collot (1806-1859) [1].
1898 | Schenkung von Jacques de Clermont-Tonnerre (1854-1900) an das Goethe-Nationalmuseum Weimar (seit 1885) [1, 2].
Quellen zur Provenienz
[1] Gemeinsame Provenienz der Zeichnungen GGz/1179, GGz/1333 und GGz/1334, die auf der Rückseite von Wolfgang von Oettingen bezeichnet sind: „Vaudreuil“ (GGz/1179), „Von G. der Gräfin Vaudreuil geschenkt / zurück durch d. Grafen Clermont-T.“ (GGz/1333), „Von G. der Gräfin Vaudreuil geschenkt / zurück durch den Grafen Clermont-Tonnerre“ (GGz/1334); Ruland 1898, S. 20: „Eine nicht unbeträchtliche Anzahl von Geschenken sind dem Goethehause auch in diesem Jahre zugegangen: […] Graf F.[sic!] [Jacques de] Clermont-Tonnerre auf Schloß Brugny, ein Enkel er in den dreißiger Jahren in Weimar lebenden und von Goethe sehr bewunderten Gräfin Vaudreuil, schenkte drei Originalzeichnungen Goethes, die seine Großmutter von dem Dichter erhalten […] hatte.“
[2] GSA 150/M 74 Bl. 330 Brief von Jacques de Clermont-Tonnerre (1854-1900), 17.09.1897: „Je trouv dans mes cartons trois dessins de Goethe, executes par lui dans sa jeunesse. Ces dessins avaiont eté donnés en 1832 par la belle fille de Goethe, a ma grandmère la Comtesse de Vaudreuil.“
Die Angabe zur Provenienz der drei Zeichnungen ist bei Femmel fehlerhaft. Demnach seien die Zeichnungen 1907 in die Sammlung des Goethe-Nationalmuseum Weimar gelangt: „Die Zeichnung würde dann […] 1907 aus der Hand einer Gräfin [sic!] Clermont zurück erworben sein?“ (Corpus I, S. 76, Nr. 196). Die Annahme basiert auf der Interpretation der handschriftlichen Bezeichnung „1907“ auf der Rückseite von GGz/1333, die als Jahr der Neuerwerbung missverstanden wurde: „Neuw. 1907 (Notiz auf der Rs. Von unbekannter Hand)“ (Corpus IVa, S. 76, Nr. 249). Auf den daraus resultierenden Widerspruch macht Femmel bereits aufmerksam: „Die handschriftl. Bemerkungen über die Rückkehr der Blätter in das GNM im Jahre 1907 stehen im Widerspruch zu der 1898 im GoeJb. XIX, S. 20 des Jahrsber. Mitgeteilten Stiftung durch den Enkel der Empfängerin Graf F. Clermont-Torrnerre auf Schloß Brugny.“ (Corpus VIb S. 139, Nr. A 169).
Im Rahmen eines Forschungsprojekts unterlaufen die Goethezeichnungen derzeit einer wissenschaftlichen Neubewertung. Das aufgerufene Blatt befindet sich noch in Bearbeitung.
Mehr Informationen zum Forschungsprojekt: https://www.klassik-stiftung.de/forschung/forschungsaktivitaeten/forschungsprojekte/corpus-der-goethezeichnungen/
Falls Sie Hinweise zu dieser oder einer anderen Goethezeichnung haben, freuen wir uns über eine Nachricht an: graphische.sammlungen@klassik-stiftung.de
Mira Claire Zadrozny, 2025-06-24
Beschriftung
Rückseitig Notiz: "Von Goethe der Gräfin Vaudreuil geschenkt zurück durch die Gräfin Clermont-Tonnerre."
Rückseitig Notiz: "Von Goethe der Gräfin Vaudreuil geschenkt zurück durch die Gräfin Clermont-Tonnerre."
Bezüge im Wissensnetz
Themen (9)
Weitere QuellenHandelt über (9)
Weitere QuellenMaterial (3)
Weitere Quellen- 194
- 262
- Bleistift, Rahmenlinie mit Bleistift