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Aquatinta
Burg mit verfallener Mauer auf einer Höhe
1819
- Künstler: Goethe, Johann Wolfgang von
- Künstler: Lowe, Johann Michael Siegfried
- Künstler der Vorlage: Goethe, Johann Wolfgang von
- Inventarnummer
- GGz/1251
- Inventarnummer
- GGz/1251
- PID
- pid.klassik-stiftung.de/pid/300:80230
Papier, Untersatz aus grauem Papier; Aquatinta
Die Aquatintaradierung ist keine eigenhändige Arbeit Goethes und ist bei Femmel unter den Abschreibungen aufgeführt. Die Signatur benennt Johann Michael Siegfried Lowe als Schöpfer der Druckgrafik: „Gezeichnet v. Goethe. | Auf die Kupferplatte übertragen von M. S. Lowe Berlin 1819“.
Dargestellt ist die Ruine eines Schlosses auf einer felsigen Anhöhe. Das Gebäude ist in der Vergangenheit fälschlich als ‚Hausmannsturm bei Frankenhausen‘ identifiziert worden (vgl. Aukt.-Kat. Henrici 1912/9, S. 65, Nr. 670) und konnte bisher nicht eindeutig lokalisiert werden.
Das Blatt ist auf einen Untersatz aus grauem Karton montiert.
Von Interesse für das Corpus der Goethezeichnungen ist die Grafik, trotz der zweifelsfreien Abschreibung, da ihr laut Signatur eine Zeichnung Goethes als Vorlage diente. Von den zwei infrage kommenden Zeichnungen Goethes identifiziert Femmel fälschlicherweise die ‚Schlossruine‘ (GGz/2253) als Vorlage der Grafik. Die Komposition ist hier im unteren Abschnitt um eine Höhle, sowie einen Reiter mit Begleiter erweitert. Die höhere Übereinstimmung ergibt sich allerdings zu der anderen Zeichnung einer ‚Schlossruine‘ (Corpus VIb 147).
Die Aquatintaradierung entstand als Beigabe der von Friedrich W. Gubitz herausgegebenen Zeitschrift ‚Der Gesellschafter oder Blätter für Geist und Herz. Ein Volksblatt‘. Dort heißt es: „Eine Zeichnung von Goethe, möglichst treu nachgeahmt. Das Original besitzt der königliche Regisseur und Schauspieler, Dr. Ph. Wolff.“ (Gubitz 1819, S. 72) Die Angaben zu ‚Treue‘ und Provenienz lassen sich nur auf letztere Zeichnung beziehen, die Goethe dem Schauspieler Alexander Pius Wolff schenkte (vgl. Corpus VIb, S. 54).
Der Aufbewahrungsort der Platte ist nicht bekannt. Weitere Abzüge sind in dem Goethe-Museum Düsseldorf, der William A. Speck Collection of Goetheana, Beinecke Rare Book and Manuscript Library, Yale University in New Haven, sowie im Kunsthandel nachweisbar.
Laura Lisa Beier, 2025-06-24
Dargestellt ist die Ruine eines Schlosses auf einer felsigen Anhöhe. Das Gebäude ist in der Vergangenheit fälschlich als ‚Hausmannsturm bei Frankenhausen‘ identifiziert worden (vgl. Aukt.-Kat. Henrici 1912/9, S. 65, Nr. 670) und konnte bisher nicht eindeutig lokalisiert werden.
Das Blatt ist auf einen Untersatz aus grauem Karton montiert.
Von Interesse für das Corpus der Goethezeichnungen ist die Grafik, trotz der zweifelsfreien Abschreibung, da ihr laut Signatur eine Zeichnung Goethes als Vorlage diente. Von den zwei infrage kommenden Zeichnungen Goethes identifiziert Femmel fälschlicherweise die ‚Schlossruine‘ (GGz/2253) als Vorlage der Grafik. Die Komposition ist hier im unteren Abschnitt um eine Höhle, sowie einen Reiter mit Begleiter erweitert. Die höhere Übereinstimmung ergibt sich allerdings zu der anderen Zeichnung einer ‚Schlossruine‘ (Corpus VIb 147).
Die Aquatintaradierung entstand als Beigabe der von Friedrich W. Gubitz herausgegebenen Zeitschrift ‚Der Gesellschafter oder Blätter für Geist und Herz. Ein Volksblatt‘. Dort heißt es: „Eine Zeichnung von Goethe, möglichst treu nachgeahmt. Das Original besitzt der königliche Regisseur und Schauspieler, Dr. Ph. Wolff.“ (Gubitz 1819, S. 72) Die Angaben zu ‚Treue‘ und Provenienz lassen sich nur auf letztere Zeichnung beziehen, die Goethe dem Schauspieler Alexander Pius Wolff schenkte (vgl. Corpus VIb, S. 54).
Der Aufbewahrungsort der Platte ist nicht bekannt. Weitere Abzüge sind in dem Goethe-Museum Düsseldorf, der William A. Speck Collection of Goetheana, Beinecke Rare Book and Manuscript Library, Yale University in New Haven, sowie im Kunsthandel nachweisbar.
Laura Lisa Beier, 2025-06-24
Beschriftung
Am Unterrand: "Gezeichnet von Goethe. Auf die Kupferplatte übertragen von M. S. Löwe, Berlin 1819"
Am Unterrand: "Gezeichnet von Goethe. Auf die Kupferplatte übertragen von M. S. Löwe, Berlin 1819"
Bezüge im Wissensnetz
Teil der Sammlung (23)
Museumsbestand (KSW)23 Einträge anzeigen
- Graphische Sammlungen
- CGGz 10: GGz Goethezeichnungen (GNM, Graphische Sammlungen) - bereinigt
- CGGz 19_01: Abschreibung Corpus
- CGGz 19_05: GZP abgeschrieben
- CGGz 20_20: Provenienz_Ohne Angabe
- CGGz 22_01: Am Original autopsiert
- CGGz 50_14: Landschaft
- CGGz Arbeitsgruppe LLB
- CGGz: Arbeitsgruppe LLB_Technik-Nachtrag
- EFRE Digitalisate
- EFRE TP6 Goethezeichnungen bereinigt
- EFRE-Digi-Import
- GGz - nach Inventarnummer
- GGz/Bestand Museen
- GGz/andere Künstler oder Unbekannt
- Kustodie 2.4. Grafik der Goethe-Zeit
- CGGz 09: Corpus der Goethezeichnungen, Bd. 6b: Nr. 1-285: Zeichnungen außerhalb der Goethe-Institute der Nationalen Forschungs- und Gedenkstätten der klassischen deutschen Literatur in Weimar [...]
- EFRE_Abteilung Konservierung, Restaurierung und Kunsttechnologie_Grafik
- CGGz 30: Goethe-Druckgrafik
- CGGz 50_20: Architektur
- CGGz 71_10: GZP Druckgrafik
- CGGz 50_21: Ruine
- CGGz 30_14: Lowe_Burg mit verfallener Mauer auf einer Höhe
Handelt über (7)
Museumsbestand (KSW)7 Einträge anzeigen
Themen (7)
Weitere Quellen7 Einträge anzeigen
Objektbeschreibung (5)
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Hat Dimension (4)
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Wird angeführt von (2)
Goethe-TexteWird dargestellt durch (1)
Weitere QuellenPräsentationstext (1)
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