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Silhouette

S.113/114, "An Gottfried" 1. Textblatt, Album mit weißem Einband aus dem Nachlass der Sibylle Mertens-Schaaffhausen (1797-1857)

1800

Inventarnummer
KSi/AK2836
Inventarnummer
KSi/AK2836
PID
pid.klassik-stiftung.de/pid/300:683839
Beschriftung

S.133 o.l. mit Graphit: 7 / H, ganzseitig mit Feder in Braun: An Gottfried.[unterstrichen] / in jener Dämm´rung rätselhaften Stunden, / Wo von dem Strahl des höchsten Glücks geschieden / Das Herz sich mit dem Leben abgefunden, / Und stolz und fest nichts fordert, als nur Frieden! / In jenem Wahn, dem Irrthum raschen Lebens, / Daß hinter uns der Wünsche Quell versiege, / Träumt man sich frei von Sehnsucht, der vergebens / Man Schranken baut - daß sie sie überfliege! // In jener stillen äußern Lebenskühle / Zu der die Welt, der Schmerz, die Kraft uns zwingen - / Da fand ich Dich! Dein Herz und die Gefühle / Die mich zurück zu Edens Pforten bringen., u.r. mit Graphit: 21; S.114 ganzseitig mit Feder in Braun: Wie einst im Ost des Paradieses Pforten / Zum erstenmal die Peri bang umflogen, / Geschlossen sie den bittend sanften Worten / Auf ewig fand - wie sie dann fortgezogen, / Wie zu der Erde, ihres Himmels Bilder / Im Herzen tragend, sie herabgewiesen, / Und suchend irrt, bis ihr im Frühling milder / Der Abglanz strahlt von flücht'gen Paradiesen - // Bis selig nun, o namenlos Entzücken! / Das Bild sie grüßt von ihrer Heimath Himmel

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