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Druckgraphik

Kriegs-Scenen von Dresden im Jahr 1813

1813

Inventarnummer
Gr-2019/1491
Inventarnummer
Gr-2019/1491
PID
pid.klassik-stiftung.de/pid/300:356172

Heftbindung

Beschriftung

auf dem Deckblatt mittig befestigtes bedrucktes Blatt, oben Mitte zentriert: Kriegs-Scenen von Dresden / im Jahr 1813., linke Spalte: linke Spalte: No. 1. Alexander und Friedrich Wilhelm, an / der Spitze ihrer Fußgarden, halten am 24. April / 1813. über Neustadt ihren Einzug in Dresden. / No. 2. Die Russischen Truppen gehen nach / der Schlacht bei Lützen am 8. May 1813. zwischen / Dresden und Blasewitz wieder über die Elbe zurück. / No. 3. Napoleon beschleunigt mit eigener Hand / am 10. May 1813. die Wiederherstellung des von / den Russen abgebrannten hölzernen Theils der / Neustädter Brücke. / No. 4. Kaiserlich Russisches Kosacken-Bivouac / auf den Anhöhen bei Recknitz am 24. August 1813. / No. 5. Durch die Kaiserl. Russische Artillerie / bei Schertnitz gerathen am 25. August 1813. die / Wirtschafts-Gebäude des rothen Hauses in Brand. / No. 6. Erste Attake der Russischen Jäger auf / die verschanzte Französische Batterie am großen / Garten, am 26. August 1813. früh. / No. 7. Kanonade der K. Russ. reitenden At- / tillerie bei den Windmühlen auf die K. Franzö- / sische Batterie vor dem Ramischen Schlage, am / 26. August 1813. Vormittags. / No. 8. Die Oestereichische Infanterie occupirt / am 26. August 1813. Abends die französische Schan- / ze bei dem ehemaligen Meschinskaischen Garten. / No. 9. Die Franzosen schließen am 28. August / 1813. Ihre Gefangenen in die Kreuzkirche ein. / No. 10. Die Kosacken nehmen in der Nacht / vom 16. Septbr. 1813. aus dem Bivouac der / Franzosen ohnweit Kammerdieners vor dem Schwar- / zen Thore eine Feldschmiede und andere Wagen, rechte Spalte: weg. Eine Marketenderin, welche Lärm machte, / wurde dabei durch einen Pistolenschuß getödtet. / No. 11. Die Französische Besatzung verschanzt / die Hauptstraßen in den Vorstädten im Anfange / des Novembers 1813. / No. 12. Der Holzmangel nimmt in der von / den verbündeten Truppen eingeschlossenen Stadt / im November 1813. sehr überhand. / No. 13. Der Brodmangel wird im November / 1813. für die Einwohner und die Besatzung täg- / lich drückender. / No. 14. Ein edles deutsches Mädchen rettet / am 5. Novembr. 1813. einen am späten Abend noch / vor dem Hospital hülflos liegenden Franzosen im / Angesicht seiner hartherzigen Kameraden vom wahr- / scheinlichen Tode. / No. 15. Die von den verbündeten Truppen / eingeschlossenen Franzosen kehren am 7. Novbr. / 1813. nach dem letzten mißlungenen Versuch sich / durchzuschlagen, in die Stadt zurück. / No. 16. Die französischen Soldaten fangen an den Einwohnern Lebensmittel und Tourage mit / Gewalt wegzunehmen. / No. 17. Hungersnoth unter der franz. Besatzung. / No. 18. Epidemische Krankheiten und Sterben / vergrößern das Unglück der bedrängten Stadt. / No. 19. Die französische Besatzung muß sich / am 12. Novbr. 1813. an das Belagerungs-Corps / als kriegsgefangen ergeben. / No. 20. Durch Oestereichische Marketender wer- / den am 12. November 1813. Nachmittags wieder / Lebensmittel in die gerettete Stadt gebracht. darunter mit Graphit: 20 Blatt | 241 bis 260, über dem Deckblatt und dem aufgeklebten Blatt auf der linken Seite mit Feder in Schwarz: Hugo[?]

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Material (1)

Weitere Quellen
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