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Radierung
Exlibris für Christian Gottlob Schönkopf
1768
- Inventarnummer
- KGr/03128
- Inventarnummer
- KGr/03128
- PID
- pid.klassik-stiftung.de/pid/300:307570
Radierung (später Abzug)
Die Radierung gehört zu den wenigen eigenhändigen druckgrafischen Werken Goethes und zählt als Pendant zu dem ‚Exlibris für Kätchen Schönkopf‘ (GGz/2186).
Gezeigt ist eine Konsole mit dem Schriftzug „C. G. Schönkopf“ und einer hängenden Weingirlande, auf der Weinflaschen, eine Weinrebe und Weinlaub angerichtet sind.
Es handelt sich um einen späten Abzug auf starkem Papier.
Die beiden Radierungen dienten als Freundschaftsgeschenke und werden gemeinhin als Exlibris interpretiert, obwohl eine entsprechende Nutzung nicht überliefert ist. Motivisch schließt sich die Grafik Goethes an das Vorbild seines Zeichenlehrers Adam Friedrich Oeser an, der eine Vignette für den Katalog der Gemälde des Leipziger Kunstsammlers Gottfried Winckler schuf (vgl. Kat. Frankfurt (Main) 1998, S. 24-25).
Die Radierungen entstanden während der Leipziger Studentenzeit, als Goethe in der Gastwirtschaft im Brühl Bekanntschaft mit dem Gastwirt Christian Gottlob Schönkopf und dessen Tochter Anna Katharina "Kätchen" Schönkopf.
Die Platte befand sich zuletzt in Berliner Privatbesitz. Aus Goethes Nachlass ist kein Abzug der Radierung bekannt, das einzige Exemplar der Museen der Klassik Stiftung Weimar ist erst 1998 in den Bestand gelangt. Weitere Abzüge sind in dem Freien Deutschen Hochstift, Frankfurter Goethe-Museum (Corpus VIb 271), der Stadtbibliothek und Universitätsbibliothek in Leipzig, dem Stadtgeschichtlichen Museum in Leipzig, sowie im Kunsthandel nachweisbar.
Provenienz
Vor 1998 | Erwerb durch Helga Franz, Plön, Erwerbsart unbekannt.
16.01.1998 | Verkauf von Helga Franz, Plön, an das Goethe-Nationalmuseum Weimar (seit 1885) [1].
Quellen zur Provenienz
[1] GNM Neuerwerbungsbuch (1992-2014), S. 85, Nr. 13 (gemeinsamer Ankauf mit KGr/03127).
Laura Lisa Beier, 2025-10-07
Gezeigt ist eine Konsole mit dem Schriftzug „C. G. Schönkopf“ und einer hängenden Weingirlande, auf der Weinflaschen, eine Weinrebe und Weinlaub angerichtet sind.
Es handelt sich um einen späten Abzug auf starkem Papier.
Die beiden Radierungen dienten als Freundschaftsgeschenke und werden gemeinhin als Exlibris interpretiert, obwohl eine entsprechende Nutzung nicht überliefert ist. Motivisch schließt sich die Grafik Goethes an das Vorbild seines Zeichenlehrers Adam Friedrich Oeser an, der eine Vignette für den Katalog der Gemälde des Leipziger Kunstsammlers Gottfried Winckler schuf (vgl. Kat. Frankfurt (Main) 1998, S. 24-25).
Die Radierungen entstanden während der Leipziger Studentenzeit, als Goethe in der Gastwirtschaft im Brühl Bekanntschaft mit dem Gastwirt Christian Gottlob Schönkopf und dessen Tochter Anna Katharina "Kätchen" Schönkopf.
Die Platte befand sich zuletzt in Berliner Privatbesitz. Aus Goethes Nachlass ist kein Abzug der Radierung bekannt, das einzige Exemplar der Museen der Klassik Stiftung Weimar ist erst 1998 in den Bestand gelangt. Weitere Abzüge sind in dem Freien Deutschen Hochstift, Frankfurter Goethe-Museum (Corpus VIb 271), der Stadtbibliothek und Universitätsbibliothek in Leipzig, dem Stadtgeschichtlichen Museum in Leipzig, sowie im Kunsthandel nachweisbar.
Provenienz
Vor 1998 | Erwerb durch Helga Franz, Plön, Erwerbsart unbekannt.
16.01.1998 | Verkauf von Helga Franz, Plön, an das Goethe-Nationalmuseum Weimar (seit 1885) [1].
Quellen zur Provenienz
[1] GNM Neuerwerbungsbuch (1992-2014), S. 85, Nr. 13 (gemeinsamer Ankauf mit KGr/03127).
Laura Lisa Beier, 2025-10-07
Beschriftung
M.: C.G. Schönkopf..
M.: C.G. Schönkopf..
Bezüge im Wissensnetz
Teil der Sammlung (14)
Museumsbestand (KSW)14 Einträge anzeigen
- Deutsche Graphik 18. Jahrhundert
- Bearbeitete DS Bergungskeller
- CGGz 19_04: GZP zugeschrieben
- CGGz 22_01: Am Original autopsiert
- CGGz Arbeitsgruppe LLB
- CGGz 13: Goethezeichnungen_Nicht im Corpus
- CGGz 30: Goethe-Druckgrafik
- CGGz 50_01: Frühe Zeichnungen/Jugend, vor 1775
- CGGz 71_10: GZP Druckgrafik
- CGGz 50_44: Stillleben, Gegenstände
- CGGz 50_45: Allegorie, Wappen
- LLB Arbeitsgruppe Provenienz 2
- Goethe Radierungen
- CGGz 30_06: Goethe, Exlibris für den Gastwirt Christian Gottlob Schönkopf
Handelt über (9)
Museumsbestand (KSW)Themen (9)
Weitere QuellenObjektbeschreibung (5)
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Hat Dimension (4)
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Zugehöriger Ort (2)
Weitere QuellenWird angeführt von (2)
Goethe-TexteWird dargestellt durch (1)
Weitere QuellenPräsentationstext (1)
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