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Zeichnung

Hl. Hieronymus

Inventarnummer
GHz/Sch.I.236,0038
Inventarnummer
GHz/Sch.I.236,0038
PID
pid.klassik-stiftung.de/pid/300:27293

Feder in Braun über Spuren von Bleistift

Beschriftung

Auf Rückseite: Stempel Goethe-National-Museum-Weimar. mit Feder: "MP(?) ligiert "No 168" Passepartoutvermerke: Voss: "Vielleicht echt V." K.Oberhuber (1987): "Eher schon Donato Creti" 1998: "Sehr flach", daher eher deutsche Kopie (Droger?) Unbekannt: Nicht Campagnola. (Carracci Schule) Unbekannt: "Campagnola." Heinlein 1999: "Vgl. Kristeller. Giulio Campagnola, graph. Gesellschaft V; Berlin 1907" Heinlein (1999): " Donato Creti, vgl. mit büßender Magdalena. Das Blatt ist Beispiel für Cretis Vorliebe für die Durchformung der Darstellung mit kurzen geraden, parallel verlaufenden Schraffuren mit "flächendeckend" langen, sichelförmigen Schraffuren (Stiftung Ratjen, Vaduz, Italienische Oxforder Zeichnungen des 16. -18. Jahrhunderts, München 1977, Katalog Nr. 78). Ausgesprochen ähnlich ist eine Zeichnung Cretis, die einen Schäfer mit fünf nackten Kindern zeigt. Zahlreiche sichelförmige Schraffuren, die keine Rücksicht auf die Strukturen nehmen. So verlaufen die Schraffuren beim Löwen über das gesamte Gesicht hinweg. Die Schraffuren ändern häufig auch ihre "Richtung", die Kreuzschraffuren sind derart gestaltet, daß die oben liegende Schraffe kräftiger gezeichnet ist als die darunterliegende. Cretis charakteristische Strichtechnik ruft den Eindruck eines in sich stark variierenden, schnell gezeichneten Liniengeflechtes hervor(siehe Shaw, Byam James: Drawing by Old Masters at Christ Church Oxford, Bd. 2; Oxford 1976, Katalog Nr. 1045)."

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