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Zeichnung
Felsformation mit Klüftungen
1784
- Inventarnummer
- GGz/0143
- Inventarnummer
- GGz/0143
- PID
- pid.klassik-stiftung.de/pid/300:211243
Bleistift
Die Zeichnung entstand während Goethes dritter Harzreise im August und September 1784.
Die Skizze zeigt eine Felsformation mit Klüftungen.
Der Foliobogen ist an allen Seiten leicht zugeschnitten und weist in der Mitte eine vertikale Knickfalte auf. Nur eine Hälfte der Vorderseite ist für die Zeichnung verwendet worden.
Die Zeichnung wird der dritten Harzreise zugeordnet (vgl. Corpus Vb, S. 69), die Goethe im Herbst 1784 in Begleitung von Georg Melchior Kraus unternahm, mit dem Ziel geologische Motive zu zeichnen und zeichnen zu lassen. Für Goethes Geologie müssen daher sowohl seine eigenen als auch die äußerst naturgetreuen Zeichnungen von Kraus berücksichtigt werden (vgl. Wagenbreth 1968, S. 65-66). Die skizzenhafte Darstellung erschwert die Identifizierung der Felsformation, unklar ist auch die Ausrichtung der Darstellung. Wagenbreth geht von einer Ausrichtung der Darstellung auf der rechten Hälfte des Foliobogens im Hochformat aus und beschreibt den Felsen als wenig ausgearbeitet. Die Klüftung sei durch waagerechte und schräge Striche angedeutet (vgl. Corpus Vb, S. 73). Die Datierung und Lokalisierung der Zeichnung basiert dabei auf der Verwendung von Papier mit dem gleichen Wasserzeichen für eine weitere Zeichnung der Harzreise (vgl. ebd.; GGz/0141). Die Zuordnung ist dabei jedoch nicht sicher, da das Papier auch für geologische Zeichnungen aus dem Thüringer Raum verwendet worden (GGz/0138, GGz/0139 und GGz/0142). Ohne einen Anhaltspunkt zur Lokalisierung erlaubt die skizzenhafte Darstellung keine Aussage über die Gesteinsart. Das Thema der Felsformen und Gesteinsklüftungen beschäftigte Goethe seit der zweiten Schweizreise 1779, bei der dritten Harzreise gelang es ihm durch seine Zeichnungen und Beobachtungen am Granit zu Gesetzmäßigkeiten vorzustoßen (vgl. Wagenbreth 1968, S. 70).
Laura Lisa Beier, 2025-06-24
Die Skizze zeigt eine Felsformation mit Klüftungen.
Der Foliobogen ist an allen Seiten leicht zugeschnitten und weist in der Mitte eine vertikale Knickfalte auf. Nur eine Hälfte der Vorderseite ist für die Zeichnung verwendet worden.
Die Zeichnung wird der dritten Harzreise zugeordnet (vgl. Corpus Vb, S. 69), die Goethe im Herbst 1784 in Begleitung von Georg Melchior Kraus unternahm, mit dem Ziel geologische Motive zu zeichnen und zeichnen zu lassen. Für Goethes Geologie müssen daher sowohl seine eigenen als auch die äußerst naturgetreuen Zeichnungen von Kraus berücksichtigt werden (vgl. Wagenbreth 1968, S. 65-66). Die skizzenhafte Darstellung erschwert die Identifizierung der Felsformation, unklar ist auch die Ausrichtung der Darstellung. Wagenbreth geht von einer Ausrichtung der Darstellung auf der rechten Hälfte des Foliobogens im Hochformat aus und beschreibt den Felsen als wenig ausgearbeitet. Die Klüftung sei durch waagerechte und schräge Striche angedeutet (vgl. Corpus Vb, S. 73). Die Datierung und Lokalisierung der Zeichnung basiert dabei auf der Verwendung von Papier mit dem gleichen Wasserzeichen für eine weitere Zeichnung der Harzreise (vgl. ebd.; GGz/0141). Die Zuordnung ist dabei jedoch nicht sicher, da das Papier auch für geologische Zeichnungen aus dem Thüringer Raum verwendet worden (GGz/0138, GGz/0139 und GGz/0142). Ohne einen Anhaltspunkt zur Lokalisierung erlaubt die skizzenhafte Darstellung keine Aussage über die Gesteinsart. Das Thema der Felsformen und Gesteinsklüftungen beschäftigte Goethe seit der zweiten Schweizreise 1779, bei der dritten Harzreise gelang es ihm durch seine Zeichnungen und Beobachtungen am Granit zu Gesetzmäßigkeiten vorzustoßen (vgl. Wagenbreth 1968, S. 70).
Laura Lisa Beier, 2025-06-24
Beschriftung
Rückseite Stempel "GOETHE-NATIONAL-MUSEUM WEIMAR"
Rückseite Stempel "GOETHE-NATIONAL-MUSEUM WEIMAR"
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