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Zeichnung
Gebäudegruppe aus Frascati
1786
- Inventarnummer
- GGz/0540
- Inventarnummer
- GGz/0540
- PID
- pid.klassik-stiftung.de/pid/300:210060
Bleistift
Das Blatt gehört zu einer Gruppe von Zeichnungen, die im Rahmen mehrerer Aufenthalte im südlich von Rom gelegenen Frascati entstanden und daher in die Jahre 1786 und 1787 datiert werden.
Zu sehen ist der Ausblick auf einen längs gerichteten Häuserkomplex, der an beiden Seiten von Baumgruppen und Buschwerk umrahmt wird. Femmel erkennt das Motiv als Gebäudegruppe in Frascati (vgl. Corpus II, S. 19).
Das Blatt zeigt Einkerbungen an der oberen abgetrennten Kante, die auf eine ehemalige Bindung deuten könnten, und ist an den anderen Seiten zugeschnitten. Einstichlöcher finden sich an allen Seiten mittig. Die Umrisse der Darstellung sind grob skizziert.
Femmel zufolge handelt es sich um eine vorbereitende Skizze zur Zeichnung ‚Gebäudegruppe aus Frascati im Mondlicht‘ (GGz/0262) (vgl. Corpus II, S. 19). Goethe scheint den Landschaftskomplex in natura studiert zu haben, möglicherweise diente die Skizze als Gedächtnisstütze für die weiter ausgeführte Zeichnung.
Der Brief an Charlotte von Stein vom 15. und 17./18. November 1786 belegt Goethes in Frascati betriebenes Naturstudium sowie seine Bewunderung für die architektonischen wie landschaftlichen Spezifika der Region, die er im Kreise der deutschen Künstlergemeinschaft um Graf Reiffenstein besuchte: „In dieser lustigen Gegend sind Landhäuser recht zur Lust angelegt und wie die alten Römer schon hier ihre Villen hatten, so haben vor hundert Jahren und mehr, reiche und übermüthige Römer ihre Landhäuser auch auf die schönsten Flecke gepflanzt.“ (WA IV 8, S. 54 / Online-Edition: GB 7, Nr. 20, in: http://goethe-biographica.de/id/GB07_BR020_0 (Version vom 02.09.2024)). Femmels Datierung der Zeichnung basiert auf diesem Brief, in dem Goethe jedoch erwähnt, sich bereits seit zwei Tagen in Frascati aufgehalten zu haben. Daher ist auch eine Entstehung ab dem 13. November möglich (vgl. ebd.).
János Hübschmann, 2026-08-13
Zu sehen ist der Ausblick auf einen längs gerichteten Häuserkomplex, der an beiden Seiten von Baumgruppen und Buschwerk umrahmt wird. Femmel erkennt das Motiv als Gebäudegruppe in Frascati (vgl. Corpus II, S. 19).
Das Blatt zeigt Einkerbungen an der oberen abgetrennten Kante, die auf eine ehemalige Bindung deuten könnten, und ist an den anderen Seiten zugeschnitten. Einstichlöcher finden sich an allen Seiten mittig. Die Umrisse der Darstellung sind grob skizziert.
Femmel zufolge handelt es sich um eine vorbereitende Skizze zur Zeichnung ‚Gebäudegruppe aus Frascati im Mondlicht‘ (GGz/0262) (vgl. Corpus II, S. 19). Goethe scheint den Landschaftskomplex in natura studiert zu haben, möglicherweise diente die Skizze als Gedächtnisstütze für die weiter ausgeführte Zeichnung.
Der Brief an Charlotte von Stein vom 15. und 17./18. November 1786 belegt Goethes in Frascati betriebenes Naturstudium sowie seine Bewunderung für die architektonischen wie landschaftlichen Spezifika der Region, die er im Kreise der deutschen Künstlergemeinschaft um Graf Reiffenstein besuchte: „In dieser lustigen Gegend sind Landhäuser recht zur Lust angelegt und wie die alten Römer schon hier ihre Villen hatten, so haben vor hundert Jahren und mehr, reiche und übermüthige Römer ihre Landhäuser auch auf die schönsten Flecke gepflanzt.“ (WA IV 8, S. 54 / Online-Edition: GB 7, Nr. 20, in: http://goethe-biographica.de/id/GB07_BR020_0 (Version vom 02.09.2024)). Femmels Datierung der Zeichnung basiert auf diesem Brief, in dem Goethe jedoch erwähnt, sich bereits seit zwei Tagen in Frascati aufgehalten zu haben. Daher ist auch eine Entstehung ab dem 13. November möglich (vgl. ebd.).
János Hübschmann, 2026-08-13
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