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Zeichnung
Anatomiestudien und Proportionsstudien zweier Kinder (recto); Chor einer Kirche (verso)
1781
- Inventarnummer
- GGz/0107
- Inventarnummer
- GGz/0107
- PID
- pid.klassik-stiftung.de/pid/300:209997
Bleistift (gewischt), Feder in Braun und Schwarz (recto); schwarze Kreide (verso)
Die Zeichnung gehört zu einer Gruppe nach Vorlagen gezeichneter anatomischer Studien, die um 1780/81 entstanden sind (GGz/0079, GGz/0106, GGz/0107, GGz/0916, GGz/1787, GGz/1788, GGz/2245), und steht in enger Verbindung mit einem Blatt, das auf den vorangehenden Tag datiert ist (GGz/0106).
An allen vier Seiten finden sich mittig am Blatt Einstichlöcher.
Auf der Vorderseite ist rechts die Knochen- und Muskelstruktur eines erhobenen linken Armes dargestellt. Darin hat Goethe mit Großbuchstaben die verschiedenen Muskeln mit Buchstaben kartiert, während er die zum Skelett gehörigen Elemente in einer rötlichen Tinte eingezeichnet hat. So werden auf den ersten Blick die tragenden Strukturen der Gliedmaße in Abgrenzung zu den Muskeln sichtbar. Die Legende löst die Buchstaben mit ihren jeweiligen lateinischen Bezeichnungen auf. Links daneben hat Goethe die Knochen des Armes auf o. g. Zeichnung mit Bleistift wiederholt. Schwach mit Bleistift umrissen sind ferner zwei männliche Kinderfiguren, die nach Tafel Nr. 2 aus Johann Georg Bergmüllers „Anthropometria“ von 1723 kopiert sind (https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb11198707?page=10,11). Goethe verfügte in seiner Bibliothek über ein Exemplar des Werkes (Ruppert 4377; https://opac.lbs-weimar.gbv.de/DB=2.5/XMLPRS=N/PPN?PPN=1029335109).
In unmittelbarem zeitlichen Zusammenhang mit der Entstehung des Blattes hatte Goethe nachweislich zu anatomischen Themen gezeichnet (Maisak 1996, S. 113, vgl. Brief an Charlotte von Stein vom 19. Oktober 1981 WA IV 5, S. 205 / Online-Edition: GB 4, Nr. 505, in: http://goethe-biographica.de/id/GB04_BR505_0 (Version vom 02.09.2024)).
Die Rückseite zeigt den Chor einer Kirche, vergleichbar zwei weiteren Zeichnungen Goethes (GGz/0020, GGz/0021). Offenbar handelt es sich dabei um dasselbe Gebäude.
Christoph Orth, 2025-06-24
An allen vier Seiten finden sich mittig am Blatt Einstichlöcher.
Auf der Vorderseite ist rechts die Knochen- und Muskelstruktur eines erhobenen linken Armes dargestellt. Darin hat Goethe mit Großbuchstaben die verschiedenen Muskeln mit Buchstaben kartiert, während er die zum Skelett gehörigen Elemente in einer rötlichen Tinte eingezeichnet hat. So werden auf den ersten Blick die tragenden Strukturen der Gliedmaße in Abgrenzung zu den Muskeln sichtbar. Die Legende löst die Buchstaben mit ihren jeweiligen lateinischen Bezeichnungen auf. Links daneben hat Goethe die Knochen des Armes auf o. g. Zeichnung mit Bleistift wiederholt. Schwach mit Bleistift umrissen sind ferner zwei männliche Kinderfiguren, die nach Tafel Nr. 2 aus Johann Georg Bergmüllers „Anthropometria“ von 1723 kopiert sind (https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb11198707?page=10,11). Goethe verfügte in seiner Bibliothek über ein Exemplar des Werkes (Ruppert 4377; https://opac.lbs-weimar.gbv.de/DB=2.5/XMLPRS=N/PPN?PPN=1029335109).
In unmittelbarem zeitlichen Zusammenhang mit der Entstehung des Blattes hatte Goethe nachweislich zu anatomischen Themen gezeichnet (Maisak 1996, S. 113, vgl. Brief an Charlotte von Stein vom 19. Oktober 1981 WA IV 5, S. 205 / Online-Edition: GB 4, Nr. 505, in: http://goethe-biographica.de/id/GB04_BR505_0 (Version vom 02.09.2024)).
Die Rückseite zeigt den Chor einer Kirche, vergleichbar zwei weiteren Zeichnungen Goethes (GGz/0020, GGz/0021). Offenbar handelt es sich dabei um dasselbe Gebäude.
Christoph Orth, 2025-06-24
Beschriftung
Eigenhändige Datierung mit Tinte: "d. 21 Oktbr. 81"
Eigenhändige Datierung mit Tinte: "d. 21 Oktbr. 81"
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- Bleistift (gewischt), Feder in Braun und Schwarz (recto); schwarze Kreide (verso)
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