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Zeichnung
Wartburg von Südosten und Basalt der Pflasterkaute bei Marksuhl
1784
- Inventarnummer
- GGz/0142
- Inventarnummer
- GGz/0142
- PID
- pid.klassik-stiftung.de/pid/300:209898
Bleistift
Die Zeichnung gehört zu einer kleinen Gruppe, die sich der Wartburg widmet.
Auf der oberen Hälfte des Foliobogens findet sich eine Darstellung der Wartburg von Südosten. Die untere Hälfte zeigt eine Zeichnung eines Basalts der Pflasterkaute nahe Marksuhl.
Eine horizontale Knickfalte in der Mitte zeugt von der Nutzung des Blattes in gefaltetem Zustand, beide Darstellungen sind mit der Oberkante zum Falz ausgerichtet.
Die Datierung des Blattes auf 1784 geht aus Femmels Einordnung der geologischen Zeichnung des Basalts hervor (Corpus I, S. 97). Er verweist auf einen Brief an Charlotte von Stein, in dem Goethe den Besuch von zwei Basaltfelsen beschreibt, wobei das Zeichnen hier keine explizite Erwähnung findet (vgl. WA IV 6, S. 316). Obwohl die Datierung 1784 insofern und in Hinblick auf die Goethes dritte Harzreise, auf der er ebenfalls geologische Studien betrieb, plausibel ist, ist auch eine frühere Datierung um 1777 nicht ausgeschlossen. In seiner Funktion als Hofbeamter reiste Goethe in diesem Jahr in Begleitung von Herzog Carl-August in die Nähe von Eisenach, wobei sie auf der Wartburg unterkamen. Die Zeichnungen GGz/0958 und GGz/0959, die die Granitfelsen von Mönch und Nonne zeigen, belegen, dass Goethe sich bei auch bei diesem Aufenthalt mit geologischen Fragen beschäftigte.
Mira Claire Zadrozny, 2025-06-24
Auf der oberen Hälfte des Foliobogens findet sich eine Darstellung der Wartburg von Südosten. Die untere Hälfte zeigt eine Zeichnung eines Basalts der Pflasterkaute nahe Marksuhl.
Eine horizontale Knickfalte in der Mitte zeugt von der Nutzung des Blattes in gefaltetem Zustand, beide Darstellungen sind mit der Oberkante zum Falz ausgerichtet.
Die Datierung des Blattes auf 1784 geht aus Femmels Einordnung der geologischen Zeichnung des Basalts hervor (Corpus I, S. 97). Er verweist auf einen Brief an Charlotte von Stein, in dem Goethe den Besuch von zwei Basaltfelsen beschreibt, wobei das Zeichnen hier keine explizite Erwähnung findet (vgl. WA IV 6, S. 316). Obwohl die Datierung 1784 insofern und in Hinblick auf die Goethes dritte Harzreise, auf der er ebenfalls geologische Studien betrieb, plausibel ist, ist auch eine frühere Datierung um 1777 nicht ausgeschlossen. In seiner Funktion als Hofbeamter reiste Goethe in diesem Jahr in Begleitung von Herzog Carl-August in die Nähe von Eisenach, wobei sie auf der Wartburg unterkamen. Die Zeichnungen GGz/0958 und GGz/0959, die die Granitfelsen von Mönch und Nonne zeigen, belegen, dass Goethe sich bei auch bei diesem Aufenthalt mit geologischen Fragen beschäftigte.
Mira Claire Zadrozny, 2025-06-24
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