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Zeichnung
Felsentor
1784
- Inventarnummer
- GGz/0137
- Inventarnummer
- GGz/0137
- PID
- pid.klassik-stiftung.de/pid/300:209890
Bleistift, Pinsel in Grau (laviert)
Die Zeichnung, die unter dem Titel ‚Felsentor‘ geläufig ist, zeigt eine Öffnung zwischen Felsen, bei der es sich jedoch nicht um eine rein natürliche Gegebenheit handelt. Während die linke Seite durch eine Felswand eingenommen wird, ist im rechten Vordergrund eine niedrige Mauer entlang des Weges zu sehen, an der rechten Seite des Toreingangs eine Natursteinmauer und eine glatt bearbeitete Wand mit einer rechteckigen Öffnung auf der rechten Innenseite des Durchgangs. Es könnte sich daher auch um eine Burg oder Ruine handeln.
In der IRFC-Aufnahme wird die lockere Bleistift-Unterzeichnung deutlich, von der die Ausführung mit Feder und Pinsel teilweise abweicht. Das Papier ist an allen Seiten zugeschnitten und weist an allen Seiten mittig Einstichlöcher auf. Auf der Rückseite befindet sich in der unteren rechten Ecke ein „G.“ Links oben und unten finden sich Pfeilmarkierungen an den Rändern.
Das Motiv des Felsentores sieht Busch vor allem in Verbindung mit den Darstellungen der Romantik, es taucht unter anderem in den Werken Hackerts und Friedrichs auf (vgl. Busch, in: Schulze 1994, S. 500). Dies gilt auch für Motive eines Tordurchgangs oder Burgtors. Die Signatur auf der Rückseite weicht von Goethes Handschrift ab und wird nicht für eigenhändig gehalten. Femmel vermutet Karl Wilhelm von Knebel als Verfasser des Buchstabens „G“ (vgl. Corpus I, S. 96). Für einen zeitweiligen Besitz Knebels gibt es allerdings keinen Beleg. Die Datierung der Zeichnung um 1784 basiert auf der Verwendung ähnlicher Papiere für andere Zeichnungen, die unter anderem Motive aus dem Harz und Thüringen darstellen. Dazu gehören auch die ‚Wartburg und Wartburgbollwerk (recto); Basalt hinter Hütschhof (verso)‘ (GGz/0140) oder auch die ‚Wartburg von Südosten und Basalt der Pflasterkaute bei Marksuhl‘ (GGz/0142). Eine Lokalisierung des dargestellten Tores steht noch aus.
Laura Lisa Beier, 2025-06-24
In der IRFC-Aufnahme wird die lockere Bleistift-Unterzeichnung deutlich, von der die Ausführung mit Feder und Pinsel teilweise abweicht. Das Papier ist an allen Seiten zugeschnitten und weist an allen Seiten mittig Einstichlöcher auf. Auf der Rückseite befindet sich in der unteren rechten Ecke ein „G.“ Links oben und unten finden sich Pfeilmarkierungen an den Rändern.
Das Motiv des Felsentores sieht Busch vor allem in Verbindung mit den Darstellungen der Romantik, es taucht unter anderem in den Werken Hackerts und Friedrichs auf (vgl. Busch, in: Schulze 1994, S. 500). Dies gilt auch für Motive eines Tordurchgangs oder Burgtors. Die Signatur auf der Rückseite weicht von Goethes Handschrift ab und wird nicht für eigenhändig gehalten. Femmel vermutet Karl Wilhelm von Knebel als Verfasser des Buchstabens „G“ (vgl. Corpus I, S. 96). Für einen zeitweiligen Besitz Knebels gibt es allerdings keinen Beleg. Die Datierung der Zeichnung um 1784 basiert auf der Verwendung ähnlicher Papiere für andere Zeichnungen, die unter anderem Motive aus dem Harz und Thüringen darstellen. Dazu gehören auch die ‚Wartburg und Wartburgbollwerk (recto); Basalt hinter Hütschhof (verso)‘ (GGz/0140) oder auch die ‚Wartburg von Südosten und Basalt der Pflasterkaute bei Marksuhl‘ (GGz/0142). Eine Lokalisierung des dargestellten Tores steht noch aus.
Laura Lisa Beier, 2025-06-24
Beschriftung
Rückseite nicht eigenhändig mit Bleistift: "G"; Stempel "GOETHE-NATIONAL-MUSEUM WEIMAR"
Rückseite nicht eigenhändig mit Bleistift: "G"; Stempel "GOETHE-NATIONAL-MUSEUM WEIMAR"
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