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Zeichnung
Sternbrücke und Stadtschloss in Weimar
1783
- Inventarnummer
- GGz/1167
- Inventarnummer
- GGz/1167
- PID
- pid.klassik-stiftung.de/pid/300:209888
Aufgrund seines Motivs wird das Blatt der Gruppe von Zeichnungen zum Park an der Ilm in Weimar zugeordnet.
In einem engen Bildausschnitt ist der erste Bogen der Sternbrücke und die darunter fließende Ilm dargestellt, sowie ein Teil des Schlosses. Der Blick ist nach Südwesten gerichtet, die Brücke ist aus einer Untersicht gezeigt. Im Vordergrund befindet sich am linken Ufer ein Baum.
Die Zeichnung ist mit Bleistift skizzenhaft ausgeführt. Das Papier ist verbräunt, der Kontrast zum Zeichenmittel gering. Das Blatt ist unten zugeschnitten, an den anderen Rändern befinden sich die Schöpfkanten, wobei die Ränder wellig und gestaucht sind. Oben und unten mittig befinden sich Einstichlöcher.
Femmel datiert die Entstehung der Zeichnung um 1783. Das Schloss ist hier in seinem Zustand nach dem Brand 1774 und vor dem Neubau zu sehen (vgl. Corpus I, S. 95). Eine vergleichbare Sicht auf die Sternbrücke ist nicht bekannt. Goethes Zeichnung ‚Sternbrücke und Stadtschloss in Weimar‘ (GGz/1989) zeigt die Brücke und das Schloss in einer weiten Ansicht, ebenfalls von Norden aus gesehen. Standpunkt und Perspektive sind jedoch verschieden und die Brücke sowie der Schlossbau weichen in ihrer Erscheinung erheblich ab. Einen ähnlichen Blickwinkel zeigt die Zeichnung von Georg Melchior Kraus (KHz1983/00256), jedoch von der Südseite aus gesehen. Die Sternbrücke stellte Goethe von der gegenüberliegenden Seite mit Blick nach Norden in zwei weiteren Zeichnungen dar, dort sind jeweils der zweite (GGz/1136) und der dritte Brückenbogen gezeigt (GGz/1936).
Laura Lisa Beier, 2025-06-24
In einem engen Bildausschnitt ist der erste Bogen der Sternbrücke und die darunter fließende Ilm dargestellt, sowie ein Teil des Schlosses. Der Blick ist nach Südwesten gerichtet, die Brücke ist aus einer Untersicht gezeigt. Im Vordergrund befindet sich am linken Ufer ein Baum.
Die Zeichnung ist mit Bleistift skizzenhaft ausgeführt. Das Papier ist verbräunt, der Kontrast zum Zeichenmittel gering. Das Blatt ist unten zugeschnitten, an den anderen Rändern befinden sich die Schöpfkanten, wobei die Ränder wellig und gestaucht sind. Oben und unten mittig befinden sich Einstichlöcher.
Femmel datiert die Entstehung der Zeichnung um 1783. Das Schloss ist hier in seinem Zustand nach dem Brand 1774 und vor dem Neubau zu sehen (vgl. Corpus I, S. 95). Eine vergleichbare Sicht auf die Sternbrücke ist nicht bekannt. Goethes Zeichnung ‚Sternbrücke und Stadtschloss in Weimar‘ (GGz/1989) zeigt die Brücke und das Schloss in einer weiten Ansicht, ebenfalls von Norden aus gesehen. Standpunkt und Perspektive sind jedoch verschieden und die Brücke sowie der Schlossbau weichen in ihrer Erscheinung erheblich ab. Einen ähnlichen Blickwinkel zeigt die Zeichnung von Georg Melchior Kraus (KHz1983/00256), jedoch von der Südseite aus gesehen. Die Sternbrücke stellte Goethe von der gegenüberliegenden Seite mit Blick nach Norden in zwei weiteren Zeichnungen dar, dort sind jeweils der zweite (GGz/1136) und der dritte Brückenbogen gezeigt (GGz/1936).
Laura Lisa Beier, 2025-06-24
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