Bild anklicken für die vergrößerbare Ansicht (IIIF).
Zeichnung
Landschaft mit Burgturm
1783
- Inventarnummer
- GGz/1054
- Inventarnummer
- GGz/1054
- PID
- pid.klassik-stiftung.de/pid/300:209887
Dargestellt ist die Ruine einer Burg in einer hügeligen Landschaft.
Die Zeichnung ist mit zarten Bleistiftstrichen ausgeführt und im Wesentlichen auf die Umrisse reduziert. Die Darstellung ist nicht bis an den Rand des Blattes ausgeführt. Das Blatt ist links und rechts zugeschnitten, oben abgetrennt und unten befindet sich die Schöpfkante. Einstichlöcher befinden sich an allen Seiten mittig, sowie links und rechts nahe der Darstellung.
Die in einem überlieferten Passepartoutvermerk aufgestellte Vermutung, es könne sich bei der Ruine um Burg Ehrenstein handeln, die Goethe in einer anderen Zeichnung darstellt (GGz/1929), wurde inzwischen revidiert. Eine Lokalisierung des Motivs steht indes noch aus. Femmel schlägt aufgrund stilistischer Gemeinsamkeiten mit der Zeichnung eines ‚Zerklüfteten Felsenkessels‘ (GGz/0646) eine Entstehung während der zweiten Harzreise von September bis Oktober 1783 vor (vgl. Corpus I, S. 95). Das Landschaftsbild wäre im Harz zwar vorstellbar, eine eindeutige Zuordnung ist allerdings unsicher. Hinsichtlich der Konzentration auf die Umrisslinien und der Verzicht auf Schattierungen zeigen beide Zeichnungen auch Gemeinsamkeiten zu anderen Zeichnungen wie dem ‚Allstedter Schloss und Teich‘ (GGz/0645), datiert in das Jahr 1778.
Laura Lisa Beier, 2025-06-24
Die Zeichnung ist mit zarten Bleistiftstrichen ausgeführt und im Wesentlichen auf die Umrisse reduziert. Die Darstellung ist nicht bis an den Rand des Blattes ausgeführt. Das Blatt ist links und rechts zugeschnitten, oben abgetrennt und unten befindet sich die Schöpfkante. Einstichlöcher befinden sich an allen Seiten mittig, sowie links und rechts nahe der Darstellung.
Die in einem überlieferten Passepartoutvermerk aufgestellte Vermutung, es könne sich bei der Ruine um Burg Ehrenstein handeln, die Goethe in einer anderen Zeichnung darstellt (GGz/1929), wurde inzwischen revidiert. Eine Lokalisierung des Motivs steht indes noch aus. Femmel schlägt aufgrund stilistischer Gemeinsamkeiten mit der Zeichnung eines ‚Zerklüfteten Felsenkessels‘ (GGz/0646) eine Entstehung während der zweiten Harzreise von September bis Oktober 1783 vor (vgl. Corpus I, S. 95). Das Landschaftsbild wäre im Harz zwar vorstellbar, eine eindeutige Zuordnung ist allerdings unsicher. Hinsichtlich der Konzentration auf die Umrisslinien und der Verzicht auf Schattierungen zeigen beide Zeichnungen auch Gemeinsamkeiten zu anderen Zeichnungen wie dem ‚Allstedter Schloss und Teich‘ (GGz/0645), datiert in das Jahr 1778.
Laura Lisa Beier, 2025-06-24
Bezüge im Wissensnetz
Teil der Sammlung (22)
Museumsbestand (KSW)22 Einträge anzeigen
- CGGz 01: Corpus der Goethezeichnungen, Bd. 1: Nr. 1-318: von den Anfängen bis zur italienischen Reise 1786 (Gerhard Femmel)
- CGGz 10: GGz Goethezeichnungen (GNM, Graphische Sammlungen) - bereinigt
- CGGz 19_04: GZP zugeschrieben
- CGGz 20_20: Provenienz_Ohne Angabe
- CGGz 22_01: Am Original autopsiert
- CGGz 25_01: Einstichlöcher, Goethe
- CGGz 50_14: Landschaft
- CGGz 50_21: Ruine
- CGGz 60_05: Wasserzeichen_Einzelne Wappen und Embleme
- CGGz 71_03: GZP Bleistift
- CGGz Arbeitsgruppe LLB
- CGGz Arbeitspaket Objekttexte: Landschaften
- EFRE Digitalisate
- EFRE TP6 Goethezeichnungen bereinigt
- EFRE TP6 Goethezeichnungen_Upload Januar 2022
- EFRE-Digi-Import
- EFRE_Abteilung Konservierung, Restaurierung und Kunsttechnologie_Grafik
- GGz - nach Inventarnummer
- GGz/Bestand Museen
- Graphische Sammlungen
- Kustodie 2.4. Grafik der Goethe-Zeit
- Kustodie Mildenberger / Digitalisat nach 2015
Handelt über (9)
Museumsbestand (KSW)Themen (9)
Weitere QuellenMaterial (3)
Goethe-Texte- 244
- 346
- Bleistift
Wird dargestellt durch (1)
Weitere QuellenZugehöriger Ort (1)
Weitere QuellenKategorie (1)
Weitere Quellen- Graphische Sammlungen