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Zeichnung

Kopie von 'Holländische Dorfkirche'

1782

Inventarnummer
GGz/2250
Inventarnummer
GGz/2250
PID
pid.klassik-stiftung.de/pid/300:209885

Untersatz aus braunem Papier, Rahmenlinien mit Feder in Schwarz auf dem Untersatz; Bleistift, Pinsel in Braun (laviert)

Das Blatt gehört zu einer Gruppe von Zeichnungen Goethes nach Vorlagen niederländischer Künstler. Das Vorbild fand Goethe in einer Anthonie Waterloo zugeschriebenen Zeichnung in der herzoglichen Sammlung (KK 5617).

Auffällig für Goethes Kopie ist die Nichtbeachtung der Materialität des Vorbildes. Dieses ist durch die Verwendung eines blauen Papiers besonders ausgezeichnet, ebenso wie durch die Kombination schwarzer und weißer Kreide mit einer wässrigen Lavierung, die eine charakteristische Bildwirkung erzeugen. Bemerkenswert ist ferner, dass Goethe in die unbelebte Landschaft Waterloos Staffagefiguren einfügt.

Die Kopie Goethes kann frühestens im Mai 1782 entstanden sein; zu diesem Zeitpunkt bedankt er sich bei Karl Ludwig von Knebel für die Übersendung zweier Zeichnungen Waterloos, darunter das genannte Blatt mit der „Kirche“ (WA IV, 5, S. 319 / Online-Edition: GB 5, Nr. 107, in: http://goethe-biographica.de/id/GB05_BR107_0 (Version vom 02.09.2024)).

Christoph Orth, 2025-06-24
Beschriftung

Auf dem Rähmchen mit Tinte signiert von fremder Hand: "J. W. von Goethe"

Auf dem Rähmchen mit Tinte signiert von fremder Hand: "J. W. von Goethe"

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Museumsbestand (KSW)

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Material (3)

Goethe-Texte
  • 268
  • 337
  • Untersatz aus braunem Papier, Rahmenlinien mit Feder in Schwarz auf dem Untersatz; Bleistift, Pinsel in Braun (laviert)

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Goethe-Texte

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