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Zeichnung
Kopie von 'Die Mühle mit dem hohen Gerinne'
1781 - 1782
- Inventarnummer
- GGz/1103
- Inventarnummer
- GGz/1103
- PID
- pid.klassik-stiftung.de/pid/300:209879
Graues Papier; Bleistift, schwarze und weiße Kreide
Das Blatt gehört zu einer Gruppe von vier Zeichnungen Goethes aus den Jahren 1781/82, die Radierungen Wilhelm Ernst Dietrichs kopieren. ‚Die Mühle mit dem hohen Gerinne‘ (Linck 138) fand Goethe in der herzoglichen Sammlung vor (DK 254/01).
Goethe hat die Vorlage etwa maßgleich in ein umrahmtes Feld auf den wesentlich größeren Papierbogen gezeichnet. Dabei imitiert Goethe in seiner Kopie jedoch nicht die Linienführung der Radierung, sondern scheint in der Kombination von schwarzer und weißer Kreide Dietrichs Landschaft atmosphärisch zu erfassen. Die Ausführung entspricht GGz/1102, die ebenfalls nach Dietrich gezeichnet ist. Mit GGz/1068 hat sich ferner eine deutlich reduziertere Umrisszeichnung in Bleistift nach derselben Vorlage Dietrichs von Goethes Hand erhalten.
Einstichlöcher finden sich an allen Seiten jeweils in der Blattmitte.
Die Datierung der Kopie ergibt sich aus Goethes Beschäftigung mit Dietrich, die aus einem Brief an Charlotte von Stein vom Jahresbeginn 1782 hervorgeht (WA IV 5, S. 246 / Online-Edition: GB 5, Nr. 1, in: http://goethe-biographica.de/id/GB05_BR001_0 (Version vom 02.09.2024)).
Christoph Orth, 2025-06-24
Goethe hat die Vorlage etwa maßgleich in ein umrahmtes Feld auf den wesentlich größeren Papierbogen gezeichnet. Dabei imitiert Goethe in seiner Kopie jedoch nicht die Linienführung der Radierung, sondern scheint in der Kombination von schwarzer und weißer Kreide Dietrichs Landschaft atmosphärisch zu erfassen. Die Ausführung entspricht GGz/1102, die ebenfalls nach Dietrich gezeichnet ist. Mit GGz/1068 hat sich ferner eine deutlich reduziertere Umrisszeichnung in Bleistift nach derselben Vorlage Dietrichs von Goethes Hand erhalten.
Einstichlöcher finden sich an allen Seiten jeweils in der Blattmitte.
Die Datierung der Kopie ergibt sich aus Goethes Beschäftigung mit Dietrich, die aus einem Brief an Charlotte von Stein vom Jahresbeginn 1782 hervorgeht (WA IV 5, S. 246 / Online-Edition: GB 5, Nr. 1, in: http://goethe-biographica.de/id/GB05_BR001_0 (Version vom 02.09.2024)).
Christoph Orth, 2025-06-24
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